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EFERDING. Sachen zum Lachen gab es auch beim mittlerweile 28. Gauklerfest in Eferding genug. Dass an diesem Abend das Gauklerland Kopf steht wurde einem schon bei der Begrüßung durch das Lied „Auf Wiedersehn“ und der Verabschiedung durch den Präsidenten Wolfgang Boldog bewusst.

Foto: Sabine Holzinger
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Die Staatsgarde mit Choreograph und HipHop-King Michael Lef gab dem Fest den am Kopf stehenden ersten Höhepunkt. Es folgten Karin I., die reitende Dekoqueen vom Möbellandl und Prinz Hugo I., der elektrisierende Schachspieler aus dem Kärntnerlandl, die ihre Kommentare zu einem gefunden Gebiss am Friedhof, zur Intelligenzerweiterung in der Stroheimer Gemeindestube und zur Mittagspausen-Verlängerung im Eferdinger Gemeindeamt humorvoll zum Besten gaben. Natürlich durften auch weder die Kindergarde, die Prinzengarde noch das Showteam vom Kreaktiv-Zentrum mit ihren Auftritten fehlen. Ein besonderer Augenblick war wie jedes Jahr, das gemeinsame Intonieren der Eferdinger Gaukler-Hymne.

Einen besonderen Augen- und Ohrenschmaus lieferten drei Grazien unter dem Titel „Miss Trash“ ab, gesanglich von K&K Kammerbühnen-Intendant Josef Krenmair mit „Sex Bomb“ unterstützt. Die entzückenden Gauklerpuppen Paula und Paulinchen forderten die Lachmuskeln genauso wie der Sketch „Schreibmaschine“, in dem ein „hängendes F“ zu Irritationen beim Computerfreak führt.

Die Gauklercombo Reloaded besang in neuer Besetzung grantige Schlankheitsfanatikerinnen und den Eferdinger Bürgermeister auf der Pirsch. Der Wilde Mann mit Kommentaren zu Trump, Erdogan und einem Bi-Häder schwingenden Ex-Kanzler Kern lieferte einen zum Nachdenken anregenden, aber eben auch satirischen Text ab. Mit einer Westernparodie nach Melodien aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ gelang den Akteuren des Musikvereins Eferding ein letzter Höhepunkt des ersten Teils.

Die neu gegründete Jugendgarde eröffnete schwungvoll den zweiten Teil des Gauklerfestes. Natürlich durfte auch bei diesem Fest der Gauklerland-Kardinal Franziskus mit seinen launigen Geschichten, diesmal zu Eferdinger Friseuren, Kur-Anträge des Dechants und autonomes Autofahren am Stadtplatz nicht fehlen. Zwei Seniorinnen bewiesen dem Publikum, dass Vergesslichkeit auch seine humorvollen Seiten haben kann und bei einem „Runden Tisch“ machten sich die Bürgermeister der Zukunftsgemeinden Eferding, Fraham, Hinzenbach und Pupping Gedanken über Gemeindezusammenlegung und Namensfindung.

Die Glorreichen 7 des FC Nibelungen beeindruckten wieder einmal mit ihren durchtrainierten und gestählten Körpern, bevor der Act „Kleiner Mann tanzt“ den Schlusspunkt unter ein äußerst unterhaltsames Programm setzte.

Den diesjährigen Gaukleraward erhielt für 17 Jahre Moderation des Gauklerfestes Helmut Boldog.

Durch das Programm führten, in der von Hofbühnenbauer Siegfried Eder gestalteten Kulisse, diesmal Frau Plauscherl und ihr Herr Hofrat (Christiane und Thomas Raab).


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