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HARTKIRCHEN. Weiterhin gesperrt bleibt der Radweg R1 zwischen Kobling und Kaiserau in der Gemeinde Hartkirchen. Die Ausschreibung des Sanierungsverfahrens verzögert die Freigabe, bis zum Start der nächsten Saison soll der Weg wieder vollständig freigegeben werden. 

Die Absperrungen am Radweg R1 werden nach wie vor beschädigt, damit Passanten die Straße dennoch befahren können. (Foto: Pointinger)

Der Weg befindet sich im Besitz der österreichischen Wasserstraßen-Gesellschaft via donau. Diese muss offizielle Ausschreibungen veröffentlichen, bevor die Sanierung erfolgen kann. Zuvor waren laut Christoph Caspar von der via donau mehrere behördliche Gutachten notwendig, in Kürze soll die offizielle Vergabe an den Auftragnehmer stattfinden. Dieser soll Felsanker, Sicherungsnetze und Fangnetze an der Felswand anbringen, die weitere Steinschläge wie den vom 7. Juni 2021 verhindern sollen. Bei optimaler Witterung soll die Restaurierung drei bis vier Wochen dauern, Caspar rechnet mit einer Fertigstellung noch in diesem Jahr oder spätestens bis zum Anfang der nächsten Radfahrsaison. Die Fähre, die für Radfahrer als Umleitung fungierte, ist inzwischen in Winterruhe. Die Absperrung am Radweg wird immer wieder von vorbeikommenden Sportlern beschädigt, um die Strecke dennoch befahren zu können. Für den Geologen Gerhard Neuhuber ist das eine Katastrophe. „Das Befahren des Weges ist extrem gefährlich, immer noch fallen kindskopfgroße Steine auf die Straße.“

Immer noch Lebensgefahr

Bei Begutachtungen spreche er die Radfahrer am Weg oft an, warum sie die Absperrung ignorieren, als Antwort hört er, es sei den Menschen egal oder sie wollen eine besondere Aufregung spüren. Neuhuber weist darauf hin, dass das Befahren des Weges immer noch mit Lebensgefahr verbunden ist.


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