Seismologen registrieren Erdbeben der Stärke 2,9 in Aschach
ASCHACH. Ein Erdbeben war in der Gemeinde Aschach spürbar. Eine Stärke von 2,9 wurde laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in der Region rund um Aschach erreicht.

In der Nacht von Freitag auf Samstag bebte die Erde um etwa vier Uhr früh in Aschach. Vereinzelt seien die Erdbeben von der Bevölkerung wahrgenommen worden, Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke nicht zu erwarten, teilte die ZAMG mit. Vor allem ein Knall oder ein Grollen könnte in Aschach hörbar gewesen sein. Die Erdbebenwelle überträgt sich an der Oberfläche und in der Luft, dabei entstehen die Geräusche. In derselben Nacht wurden auch im Raum Neunkirchen in Niederösterreich Erschütterung gemessen.
600 Erschütterungen
60 Erdbeben werden in Österreich pro Jahr gespürt. Registriert werden von den Seismographen des Landes etwa 600 Erschütterungen pro Jahr, die meisten in Tirol und Niederösterreich. Gebäudeschäden sind selten, sie kommen alle 50 Jahre vor. Zimmergegenstände bewegen sich ab einer Stärke von vier auf der Skala, mit Schäden ist ab einer Magnitude von fünf zu rechnen. Zum Vergleich: Das Erdbeben, welches am 30. Dezember 2020 mehr als 1.000 Gebäude in Kroatien beschädigte, hatte eine Stärke von 6,3. In den Städten Petrinja, Sisak und Glina waren zahlreiche Menschen betroffen, mindestens 26 Menschen wurden verletzt.<


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