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EFERDING. Seit August ist Rotkreuz Bezirksgeschäftsleiter Philipp Wiatschka auch neuer Bezirksrettungskommandant von Eferding. Nach über 33 Jahren in dieser Funktion hat sich Bezirksrettungskommandant Franz Puttinger entschieden, nun kürzer zu treten.

(V.l.) Bezirksstellenleiterin Michaela Schwinghammer-Hausleithner überreichte Franz Puttinger für seine Dienste und seinen Einsatz einen Geschenkekorb. Philipp Wiatschka, als designierter Bezirksrettungskommandant, erhält von seinem Vorgänger den passenden Einsatzhelm. Foto: RK Eferding

„In den letzten drei Jahrzehnten hat Franz Puttinger dazu beigetragen, dass sich das Rote Kreuz im Bezirk Eferding von der klassischen Rettung zu einem breit gefächerten sozialen Dienstleister auf freiwilliger Basis entwickelt hat“, betont Bezirksstellenleiterin Michaela Schwinghammer-Hausleithner und resümiert, „So lag er den Bürgermeistern in den 1990er-Jahren mit der Einführung eines Mobilen Dienstes in den Ohren.“

Seit Juli 2019 führt Wiatschka als Bezirksgeschäftsleiter die Geschicke des Roten Kreuzes im Bezirk. Interimsmäßig übernahm Philipp Wiatschka in den letzten Jahren bereits diese Funktion von Franz Puttinger. „Während der Pandemie musste Wiatschka sein Können bereits mehrfach unter Beweis stellen. Die oft schwierigen und herausfordernden Einsätze wurden stets mit Bravour und zur vollsten Zufriedenheit abgearbeitet!“, freut sich Bezirksstellenleiterin Michaela Schwinghammer-Hausleithner, den designierten Bezirksrettungskommandanten nun formal auch in seine neue Funktion zu heben.

Ausbau des Katastrophenhilfsdienstes forciert

In den letzten Jahren hat das Rote Kreuz Eferding intensiv in den Katastrophenhilfsdienst (KHD) investiert. So konnten beispielsweise neue hochmoderne Einsatzgeräte für die Schnelleinsatzgruppe (SEG) angeschafft werden, aber auch in zwei neue Einsatzfahrzeuge wurde investiert. Das KHD-Lager wurde stark ausgebaut und erweitert, eine neue Logistik eingeführt. „Der Generationswechsel im Haus brachte bereits gute neue Sichtweisen, welche sich nicht nur während der Covid-Pandemie sondern auch bei der Ukraine-Krise bereits äußerst bezahlt gemacht haben!“, sagt die Bezirksstellenleiterin.

Offiziersausbildung abgeschlossen

Wiatschka selbst ist langjähriger Rotkreuz-Mitarbeiter, ein profunder Kenner der Einsatzorganisationen von Feuerwehr bis Polizei, einsatzerprobt und studierte berufsbegleitend Risiko- und Katastrophenmanagement. „Eine ideale Besetzung für uns im Bezirk als Bezirksrettungskommandant. Aufgrund der Pandemie verzögerte sich leider die interne Ausbildung zum Einsatzoffizier. Diese konnten Jürgen Spitzenberger und Philipp Wiatschka nun nach dreijähriger Ausbildungszeit kürzlich gemeinsam positiv abschließen.“, freut sich Schwinghammer-Hausleithner.


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