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PRAMBACHKIRCHEN. Sehr großer Beliebtheit erfreute sich die diesjährige Aktion „Open Bauernhof“ der oberösterreichischen Jungbauernschaft. Auf insgesamt 13 landwirtschaftlichen Betrieben in ganz Oberösterreich hatten interessierte Konsumenten die Möglichkeit, direkt mit Landwirten ins Gespräch zu kommen und sich aktiv zu informieren. So auch am Betrieb von Familie Grabmayr in Prambachkirchen.

Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger, Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner und Jungbauern Landesobmann Christian Lang am Betrieb der Familie Grabmayr in Prambachkirchen. (Foto: OÖ Jungbauernschaft)

Für viele Menschen ist Landwirtschaft nicht mehr greifbar und vielerorts herrscht viel Unwissen. Mit Open Bauernhof wurde genau dieser Entwicklung mit Aufklärungsarbeit entgegengesteuert sowie das Vertrauen in die österreichische Produktion gestärkt. Im Mittelpunkt standen der bäuerliche Alltag und die Arbeitsabläufe auf den Betrieben.

„Wer Landwirtschaft wirklich verstehen will, muss den direkten Kontakt zu den Bäuerinnen und Bauern suchen. Denn sie sind es, die ein unverfälschtes Bild davon vermitteln und einen direkten Einblick in den wichtigsten Berufsstand geben können“, ist Jungbauern Landesobmann Christian Lang überzeugt.

Die einzelnen Betriebe, die am Open Bauernhof teilgenommen haben, spiegeln auch die große Vielfalt und Breite der heimischen Landwirtschaft wider. „Von Milchvieh und Schweinehaltung über Acker-, Obst- und Gemüsebau bis hin zu Direktvermarktung und Ab-Hof-Verkauf konnten Höfe mit unterschiedlichsten Betriebsschwerpunkten besucht werden. Mehrere Betriebe organisierten auch eine eigene Besichtigungstour für Vereine und Schulen. Unzählige Fragen zu Tierhaltung, Pflanzenbau oder Landtechnik konnten dabei anschaulich von den Bäuerinnen und Bauern beantwortet werden“, zeigt sich Lang sehr zufrieden mit der diesjährigen Aktion.

Ehrliches Interesse an heimischer Landwirtschaft

Interesse an der Landwirtschaft weiter fördern „Wir alle konsumieren mehrmals täglich Lebensmittel. Es sollte daher für jeden von uns selbstverständlich sein, sich mit der Produktion und Herkunft auseinanderzusetzen“, betont Lang. „Die vielen Besucher haben gezeigt, dass sie ein ehrliches Interesse an der heimischen Landwirtschaft haben. Die teilnehmenden Betriebe haben gezeigt, dass sie gerne das Gespräch mit den Konsumenten suchen. Aus unserer Sicht gibt es hier noch viel Potential, das wir nutzen sollten“, hofft Lang auf noch mehr teilnehmende Betriebe und interessierte Besucher im kommenden Jahr.

„Im Namen der Oberösterreichischen Jungbauernschaft bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Bäuerinnen und Bauern, die ihre Türen und Tore geöffnet haben. Gemeinsam sind wir gefordert, noch mehr Aufklärungsarbeit zu leisten und Bewusstsein zu schaffen“, bekräftigt Lang abschließend.


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