Rotes Kreuz sorgt für Versorgung und Nähe
EFERDING/ALKOVEN. Gegenwärtige Krisen wie die Teuerung, Gesundheitskrisen und die Folgen der Klimaerwärmung sorgen für fehlende Chancengerechtigkeit und zunehmende Vereinsamung. Deshalb benötigen immer mehr Menschen die Unterstützung vom Roten Kreuz. Eine von ihnen ist Renate Stieger: Sie kauft regelmäßig Waren im Rotkreuz-Markt Eferding.

Die 64-jährige Renate Stieger aus Alkoven kauft im Rotkreuz-Markt ein, um mit ihrem geringen Einkommen über die Runden zu kommen. Aufgrund einer Krebserkrankung erwerbsunfähig muss die ehemalige Telefonistin mit wenig Geld ihr Auskommen bestreiten. Besonders Menschen wie sie sind von den aktuellen Teuerungen besonders betroffen. Trotzdem bewahrt sie sich einen positiven Blick auf das Leben: „Man braucht sich nicht zu schämen, wenn man im Rotkreuz-Markt einkauft. Die Leute sind nett, freundlich und zuvorkommend“, meint die Alkovenerin. Außerdem findet die 64-Jährige hier auch einen Platz, wo sie sich willkommen fühlt. Sie besucht gerne das dazu gehörende Café und plaudert mit anderen Kunden oder mit den Mitarbeitern. „Wir sind da, um zu helfen und anderen beizustehen – jeder, der Hilfe braucht, kann auf uns zählen“, sagt Gabriele Gaisböck aus St. Marienkirchen. Sie ist seit acht Jahren freiwillige Rotkreuz-Mitarbeiterin und inzwischen stellvertretende Marktleiterin in Eferding. Gabriele und ihre Kollegen verkörpern mit ihrem Engagement die Werte von Menschlichkeit, Toleranz, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein.


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