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SCHARTEN. Die 1.000. „Natur im Garten“-Plakette hat Landesrätin Michaela Langer-Weninger an Petra und Georg Sulista aus Breitenaich in Scharten überreicht.

Petra und Georg Sulista erhielten von Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (r.) die 1000. Natur im Garten-Plakette. (Foto: Land OÖ/Margot Haag)

Der Bauerngarten der Familie Sulista beinhaltet viele Naturgartenelemente, wie etwa Nützlingsunterkünfte oder eine Wildstrauchhecke. Das war nicht immer so. Das Ehepaar Sulista hat das alte Bauernhaus samt Garten gekauft und liebevoll renoviert. Der Garten wurde mit viel Liebe zum Detail und immer mit Blick auf den Nutzen für die Natur angelegt und präsentiert sich heute in einer Blütenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Bei der Pflege werden sämtliche Kriterien der Initiative „Natur im Garten“ beachtet.

Seit 2018 werden in Oberösterreich Natur im Garten-Plaketten verliehen. Die 1.000ste Plakette haben nun Petra und Georg Sulista aus Breitenaich in Scharten von Landesrätin Michaela Langer-Weninger überreicht bekommen.

Ökologisch gärtnern

„Das Ehepaar Sulista hat mit ihrem Garten ein tolles Beispiel dafür geschaffen, dass Blütenpracht ganz ohne chemisch-synthetische Mittel auskommt. Hobby-Gärtnerinnen und -Gärtner wie Familie Sulista leisten einen wertvollen Beitrag zum Klima-, Umwelt- und Artenschutz in Oberösterreich. Ich freue mich, wenn die Natur im Garten-Plakette noch viele weitere Gärten in unserem Bundesland schmückt“, sagt Landesrätin Michaela Langer-Weninger.

Die Aktion Natur im Garten steht für eine bunte und gesunde Vielfalt, die vielen Arten einen wertvollen Lebensraum bietet. In Oberösterreich schmückt die Plakette mit dem Igel nun bereits 1.000 Gartenzäune, 32 Gemeinden, 28 Schulen, zwei Kindergärten, fünf Krankenhäuser und vier Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Sie alle sind Botschafter für Vielfalt und Umwelt- und Klimaschutz.

Voraussetzungen

Im Naturgarten wird auf Pestizide, chemisch-synthetische Dünger und Torf verzichtet. Darüber hinaus werden bei der Bewirtschaftung auf die Förderung der Artenvielfahrt und Bodenbelebung geachtet. Dies geschieht etwa durch Wildstrauchhecken, Wiesenelemente, Wilde Ecken, Sonderstandorte, Laubbäume und blühende Stauden. Außerdem gehören Elemente wie Komposthaufen, Nützlingsunterkünfte oder Regenwassernutzung zum Naturgarten dazu.

Weitere Infos auch auf www.gartenland-ooe.at oder am Oö. Gartentelefon unter der Telefonnummer 0732/ 7720 1 7720.


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