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Neue Projekte der Leader-Region Eferdinger Land setzen auf Mobilität, Sicherheit und Nachhaltigkeit

Gertrude Paltinger, BSc, 25.02.2025 11:15

EFERDING. Wie Megatrends als Chance und Herausforderung für ländliche Regionen genutzt werden können, das wurde bei der Vollversammlung des Leader-Vereins Eferdinger Land besprochen. Mehrere Projekte für das Jahr 2025 sind in Diskussion. Darunter ein Fahrtendienst, eine Hochwasserberatung und eine Erneuerbare Energiegemeinschaft.

Johann Lefenda (OÖ. Zukunftsakademie), Susanne Kreinecker (Geschäftsführerin Regionalentwicklungsverband) und Bürgermeister Mario Hermüller (Obmann Regionalentwicklungsverband, v.l.) (Foto: Regionalentwicklungsverband)

Bei der jährlichen Vollversammlung des Leader-Vereins Eferdinger Land wurden vor allem zukunftsweisende Themen diskutiert. Wie zum Beispiel: Bildung ist keine Frage des Wohnortes mehr. Spannend ist die unterschiedliche Beurteilung von Lebensqualität aus der Sicht von Frauen – je nachdem, ob sie in der Stadt oder am Land zu Hause sind. Das klassische Familienmodell „Ehepaar mit Kindern“ ist nur bei 38 Prozent der Familien gegeben. Das Thema Digitalisierung prägt und beeinflusst uns in allen Bereichen des Alltags. Zu diesen Themen gab Johann Lefenda von der OÖ. Zukunftsakademie interessante Denkanstöße.

Neben diesen Denkanstößen wurden im Rahmen der Vollversammlung auch die aktuellen Projekte vorgestellt, deren Umsetzung mit einer Leader-Förderung finanziell unterstützt wird. Eine Entscheidung darüber soll im März fallen. Breit diskutiert werden die Projekte aber schon.

Fahrtendienst und Hochwasserschutz

Neu eingereicht wird zum Beispiel das Projekt „Mikro-ÖV“, ein Fahrtendienst mit ehrenamtlichen Fahrern, der in Eferding, Fraham, Hinzenbach, Pupping und Alkoven als Ergänzung zum Linienverkehr etabliert werden soll. Ziel ist ein zusätzliches Mobilitätsangebot, um Individualfahrten zu sparen und Personen, die selbst nicht mobil sind und abseits der Routen des öffentlichen Verkehrs wohnen, ein Angebot machen zu können.

Das Projekt „Sicher ZuHause“ wird eingereicht, um Bürgern, die keinen technischen Hochwasser- und Hangwasserschutz haben, eine Beratung für präventive Maßnahmen anbieten zu können. Außerdem wird ein Bildungsprojekt für Kooperationen in Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft zwischen Landwirten und Gewerbe umgesetzt.

Weitere Initiativen sind die „Enkeltaugliche Region Eferding – Miteinander ins Tun kommen“ vom Campus Eferding, die Gründung einer Erneuerbaren Energiegemeinschaft oder das Projekt „Miteinander bewegt“, das sich in Karling der Schaffung einer Freizeitfläche für Familien widmet. Vorgestellt wurde ebenso das neue Programm von „Appetit auf Zukunft“, das die regionale Kulinarik und Nachhaltigkeit fördert.

Weitere Ideen aus der Bevölkerung ist herzlich willkommen, heißt es.


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