Drei Medaillen für das Langlaufteam aus dem Institut Hartheim
ALKOVEN. „Unsere Sportlerinnen und Sportler haben alles gegeben und damit Erfolg gehabt“, freut sich Richard Huemer. Dazu hat der Trainer und Coach der Hartheimer Sportgruppen auch allen Grund, schließlich gewann das Langlaufteam des Instituts drei Medaillen bei den Bewerben in Tamsweg.

Die Lungauer Langlauftage sind längst zu einer sportlichen Traditionsveranstaltung geworden. Bereits seit 1992 veranstaltet der Verein „no handicap – Lungauer Langlauftage“ in Kooperation mit Special Olympics Österreich und den regionalen Tourismusverbänden diesen Wintersportevent für Menschen mit kognitiven und multiplen Beeinträchtigungen. Zur Eröffnungsfeier fanden sich die zahlreichen Sportler aus ganz Österreich sowie Ehrengäste aus Politik, Sport und Gesellschaft am Tamsweger Marktplatz ein. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern sprachen die Hartheimer Athlen dann den Eid von Special Olypics: „Ich will gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben!“ Und sie haben ihr Versprechen gehalten.
Perfekte Bedingungen
„Besser konnten die Bedingungen bei den Langlaufbewerben an den folgenden Tagen nicht sein. Bei strahlendem Sonnenschein und mehr als ausreichend Schnee starteten die Wettkämpfe“, berichtet Huemer. „Und diese idealen Voraussetzungen auf der Höhenloipe am Prebersee wurden von unseren Athletinnen und Athleten dann auch perfekt genutzt.“ Von den vier angetretenen Sportlern konnten drei eine Medaille mit nach Hause nehmen.
Mit einem beherzten Lauf erzielte Bernhard Hofer Bronze über 100 Meter. Elfriede Berger-Söllinger musste sich ihrer Kontrahentin nur um zwei zehntel Sekunden geschlagen geben und landete auf dem hervorragenden zweiten Platz im 100 Meter Damenbewerb. Über 500 Meter war Margit Rohrauer nicht zu schlagen. Mit einem respektablen Vorsprung von über 20 Sekunden belegte sie den ersten Rang und hat sich ihren Sieg vergoldet.
„Wir sind alle sehr stolz auf unser Langlaufteam und deren großartige Erfolge“, gratuliert Sandra Wiesinger stellvertretend für das ganze Institut Hartheim. „Sie haben fleißig trainiert und es erfüllt mich mit Freude, dass ihre Leistung nun die gebührende Wertschätzung erfährt!“ Viel wichtiger als der Sieg ist für die Geschäftsführerin des Institutes aber die Tatsache, dass derartige Bewerbe Menschen mit Beeinträchtigungen als Teil der Gesellschaft sichtbar machen. Sport kann damit zu einem Motor der Inklusion werden.


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