Karl-Leitl-Partnerschaftspreis verliehen
EFERDING/LINZ. Zum bereits 13. Mal wurden die Karl-Leitl-Partnerschaftspreise für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der betrieblichen Partnerschaft vergeben. Insgesamt wurden vier Arbeiten und fünf Preisträger ausgezeichnet.

Mit dem Karl-Leitl-Partnerschaftspreis wird die wissenschaftliche Unterstützung der Verwirklichung der Partnerschaftsidee in der Arbeitswelt angestrebt. Fragen der Verteilungsgerechtigkeit, der Mitarbeiterbeteiligung und der verantwortungsvollen Unternehmensführung (Corporate Governance) stehen im Vordergrund. Entsprechend spannt sich auch der inhaltliche Bogen der eingereichten Arbeiten. Initiatorin des Preises ist Ilse Leitl, deren Mann Karl Leitl der Stifter des gleichnamigen Preises ist.
„Die Wechselwirkungen zwischen der allgemeinen Gesellschaftsentwicklung und dem Sozialgebilde Betrieb sind vielfältig und von großer Bedeutung für die Gestaltung unserer zwischenmenschlichen Beziehungen“, so Karl Leitl 1974 (Quelle: Partnerschaft in Theorie und Praxis. Das Bauhütte-Leitl-Modell, Wien 1974)
Kooperation mit der JKU Linz
Die Ausschreibung und Verleihung der Preise erfolgt durch das Institut für partnerschaftliche Betriebsverfassung an der Johannes Kepler Universität Linz gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Bankwesen.
Festlicher Akt in der Bank Austria
Die diesjährige Preisverleihung fand in der Bank Austria Linz auf Einladung der Familie sowie der Firma Leitl, der JKU Linz und der Bank Austria statt. Nach der offiziellen Begrüßung durch Günter Gruber (stv. Landesdirektor Firmenkunden OÖ, Bank Austria) informierte Christoph Leitl (Präsident der Europäischen Wirtschaftskammer) die anwesenden Gäste mit einem Impulsreferat über die Zielsetzung des Preises, gefolgt von einem Vortrag von Friedrich Schneider (JKU) zum Thema „Die Bedeutung des „neuen“ Modells der Mitarbeiterbeteiligung der Firma Leitl aus volkswirtschaftlicher Sicht“.
Bei der anschließenden Preisvergabe wurden die Verfasser der vier preisgekrönten Arbeiten mit Diplomen und den entsprechenden Geldpreisen ausgezeichnet. Die Preise wurden durch Friedrich Schneider, Christoph Leitl und Elisabeth Dreer (Forschungsinstitut für Bankwesen) überreicht.
Die Preisträger
Diplomarbeiten / Masterthesis:
- Selina Baier (SoWi Fakultät): „Höhere Verteilungsgerechtigkeit in Österreich durch Mitarbeiterbeteiligungsmodelle
- Stefanie Hauser (SoWi Fakultät): Corporate Social Responsibility und Shareholer
Dissertation / PhD
Melanie Wiener (SoWi Fakultät): Open Foresight und Unternehmenskultur
Wissenschaftliche Publikation
Erik G. Hansen / Stefan Schaltegger (SoWi Fakultät): The Sustainability Balanced Scorecard: A Systematic Review of Architectures


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