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Flächenwidmung und Raumplanung beeinflusst das Lebensumfeld und birgt großes Konfliktpotenzial

Olivia Lentschig, 27.09.2022 13:38

BEZIRK. Bauernbund Bezirksobmann Thomas Kraxberger und Bezirksbäuerin Claudia Ritzberger konnten zahlreiche Funktionäre und Gemeinderäte beim Informationsabend zum Thema „Raumordnung und Flächenwidmung“ mit Christoph Zaussinger, Referent der LK-OÖ., begrüßen.

(V.l.) Christoph Zaussinger; Bauernbund Bezirksobmann Thomas Kraxberger; Bezirksbäuerin Claudia Ritzberger. (Foto: Bauernbund/Seiringer)

„Flächenwidmung und Raumplanung beeinflussen unser Lebensumfeld und bergen ein großes Konfliktpotenzial, wenn nicht möglichst viele Anliegen der Bürger, sowie die Entwicklungsmöglichkeiten der Betriebe und Landwirte im Ort berücksichtigt werden“, so Bezirksobmann Thomas Kraxberger.

Christoph Zaussinger informierte über die Schritte zu einem ausgewogenen Flächenwidmungsplan, der sich aus dem örtlichen Entwicklungskonzept und dem Flächenwidmungsteil zusammensetzt.

Über das Onlineportal Doris wurden verschiedene Flächenwidmungen in den Gemeinden abgerufen und die Entwicklungsmöglichkeiten diskutiert. Weiters wurden etliche Flächen mit den eingetragenen Abgrenzungen von Grünland, Grünstreifen, Dorfgebiet, Wohngebiet und Gewerbegebiet aufgezeigt und anhand von praktischen Beispielen besprochen.

„Durch den Klimawandel sind in den letzten Jahren viele Landwirte mit den vermehrt auftretenden Starkregenereignissen und der damit verbundenen Abschwemmungsgefahr betroffen. Durch diese Gefahren sollten auch Schutzmaßnahmen bei neu gewidmeten Siedlungen in der Flächenwidmung mit überlegt und im Gemeinderat diskutiert werden“, so Thomas Kraxberger weiter.


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