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PUPPING/HARTKIRCHEN. Ein Infrastrukturprojekt zur Verbesserung der Verkehrssituation und Lebensqualität steht in den Startlöchern: Die neue Umfahrungsstraße Pupping-Karling soll über eine Länge von rund 4,6 Kilometern führen und bis 2028 schrittweise realisiert werden. Das Land Oberösterreich investiert 50 Millionen Euro für deren Umsetzung.

„Die Bewohner und Verkehrsteilnehmer dürfen sich auf eine spürbare Entlastung und eine sicherere sowie effizientere Verkehrsanbindung freuen“, sagt Landesrat für Infrastruktur und Mobilität Günther Steinkellner. (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)

Die Umfahrungsstraße Pupping-Karling entlang der B130 Nibelungenstraße und der B131 Aschacher Straße bildet den finalen Lückenschluss der Umfahrung Eferding. Das 50-Millionen-Euro-Projekt umfasst zusätzlich zu den Straßen mit Beleuchtung und Ampelanlagen den Bau von zwei Brücken über den Aschach-Mühlbach, einer Brücke über die Aschach sowie zwei Unterführungsbauwerken. Die Umsetzung soll schrittweise von 2024 bis 2028 erfolgen. Mit der Umfahrung soll nicht nur der Verkehrsfluss verbessert, sondern auch der Lärm und die Schadstoffbelastung in den Ortszentren verringert werden.

Die bisherige Strecke

Die B130 Nibelungenstraße ist eine überregionale Verkehrsverbindung und erstreckt sich von Eferding bis zur Staatsgrenze nach Deutschland. Sie beginnt im Ortszentrum von Ottensheim und verbindet sich in Hartkirchen mit der B131 Aschacher Straße. Beide Straßen sind wichtige Pendlerstrecken nach Eferding und Linz. Außerdem stellen sie eine wichtige Verbindung zwischen dem Mühl- und Hausruckviertel über die Donau dar. Der Abschnitt der B130 zwischen Eferding und Hartkirchen weist einige enge und unübersichtliche Ortsdurchfahrten in Pupping und Karling auf, was den Verkehr beeinflusst.

Die neue Trasse

Die neue Trasse beginnt als Fortsetzung der bereits fertiggestellten Umfahrung Eferding südöstlich von Pupping und führt nach Norden entlang des Aschach-Mühlbaches, den sie zweimalig überquert. Nach der Überquerung der Aschach verläuft sie östlich von Karling und gliedert sich südlich des Ortsteils Hilkering wieder in die bestehende B130 ein. Die B131 Aschacher Straße wird künftig bei einer neuen Kreisverkehrsanlage vor der Überquerung der Bahnstrecke Wels-Haiding-Aschach beginnen, unter der Bahntrasse und durch das bestehende Betriebsbaugebiet verlaufen, bevor sie im Bereich der Firma Melchert wieder in die bestehende Straße mündet.


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