Sperre der Franz-Josef-Bahn wegen Greenpeace-Aktivisten
EGGENBURG. Greenpeace-Aktivisten übten auf Eggenburger Bahnbrücke für kommende Aktionen.

Am 15.10.2015, um 19.20 Uhr, erstattete A. telefonisch auf der Polizeiinspektion Horn die Anzeige, dass bei der Bahnbrücke-Viadukt bei der Franz-Josefs-Bahn in Eggenburg Personen herumklettern.
Die ÖBB-Notfalleitstelle (01/93000/54530) wurde darüber sofort in Kenntnis gesetzt.
Die Streifen Eggenburg Krim, Geras Krim und Eggenburg Sektor 1 fuhren sofort zur besagten Bahnbrücke in Eggenburg, Bahnkilometer 80,0. Mehrere Lichter von Kletterern wurden bei der stillgelegten Eisenbahnbrücke wahrgenommen, weshalb Mitteilung an die ÖBB um Einstellung des Zugsverkehrs erfolgte. Um 19.54 Uhr wurde der Zugsverkehr gesperrt.
Die Kletterer wurden sofort aufgefordert den Bereich der Bahnbrücke zu verlassen. Der letzte Kletterer verließ um 20.36 Uhr den Bereich der Bahnbrücke. Die Mitteilung via RAX-Leitfunkstelle an die LPD NÖ um Wiederaufnahme des Zugsverkehrs erfolgte um 20.36 Uhr.
Insgesamt 13 Personen wurden aus dem Bahnbrückenbereich verwiesen und das Nationale erhoben. Es handelte sich um Aktivisten von Greenpeace, die laut deren Angaben zu Übungszwecken auf der Bahnbrücke, vom nördlichen Teil der Brücke bis zum südlichen Teil kletterten.
Die Bahnbrücke überquert den Bereich des „Schmidatales“ am westlichen Ortsanfang von Eggenburg bei der Bundesstraße 2. Über das Tal führen eine aktive Brücke mit 1 Gleis und Oberleitung und 1 stillgelegte alte Bahnbrücke ohne Geleise. Auf dieser alten Bahnbrücke, über die keine Geleise mehr führen, waren die Personen geklettert.
Sämtliche Personen wurden der Bezirkshauptmannschaft Horn zur verwaltungsstrafrechtlichen Beurteilung angezeigt.


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