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EGGENDORF/OÖ. Mit einem Schulwegplan möchte die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) einen Beitrag dazu leisten, Schulwege für Kinder sicherer zu gestalten. So ein Schulwegplan wurde zum Beispiel auch für die Gemeinde Eggendorf erstellt.

Carmen Koschar und ihre Tochter Jana sind froh über den Schulwegplan. Foto: Privat
  1 / 3   Carmen Koschar und ihre Tochter Jana sind froh über den Schulwegplan. Foto: Privat

Der Schulanfang rückt mit großen Schritten näher. Für Erstklässler ist auch das Kennenlernen des Schulweges wichtig, wenn es um die Vorbereitung dafür geht. Der Schulwegplan der AUVA gibt Hinweise, welche Wege zur Schule geeignet sind und wo Kinder besonders vorsichtig sein müssen.

Einer dieser Schulwegpläne wurde für die Gemeinde Eggendorf erstellt. Basis dieses Plans sind die von den Eltern der Volksschulkinder genannten Problembereiche im Schulumfeld. Diese Hinweise dienten auch der Gemeinde als Anregung für bauliche Verkehrssicherungsmaßnahmen. So wurden zum Beispiel in Eggendorf an der Oberen Dorfstraße und beim Gasthaus Silo“s neue Markierungen gemacht, um die Sicherheit zu erhöhen.

Jana geht regelmäßig zu Fuß

Einen dieser Schulwegpläne hat die Familie Koschar bekommen. Jana, die Tochter der Familie, ist acht Jahre alt und kommt im Herbst in die dritte Klasse. Jana hat einen rund einen Kilometer langen Weg zur Schule zurückzulegen. Sofern möglich, geht sie zu Fuß.

Gefahrenstellen entschärft

„Eine der größten Gefahren ist der viele Schwerverkehr“, erzählt die Mutter Carmen Koschar. Derzeit wird in der Gemeinde viel gebaut. „Gerade Kinder können oft nur schwer abschätzen, wie lange LKWs sind oder wie stark der Luftsog ist, wenn diese vorbeifahren“, weiß die Mutter aus Erfahrung und hat deshalb auch angefragt, ob man nicht so einen Plan erstellen könnte: „Ich bin froh, dass ich von der AUVA so rasch und unkompliziert Hilfe erhielt.“ Bei einer Begehung wurden die Gefahren untersucht und Verbesserungen entwickelt. Auch der Gemeinde und dem Bürgermeister ist Koschar für das rasche Handeln dankbar.

Tipps für einen sicheren Schulweg

Den Schulweg vorab trainieren: Der Schulweg sollte vorab gemeinsam abgegangen werden, dabei problematische Stellen besonders üben. Kinder so lange begleiten, bis man sicher ist, dass sie alleine zurechtkommen.

Blickkontakt zwischen Kind und Lenker: Unübersichtliche Stellen sollten vermieden werden. Lieber einen sicheren Übergang wählen, selbst wenn ein Umweg gegangen werden muss. Optimal sind Ampelanlagen, Zebrastreifen, Schulwegdienste, Verkehrsinseln. Bei guter Sicht erst die Straße queren, wenn sie frei ist oder alle Fahrzeuge aus beiden Richtungen angehalten haben.

Helle Kleidung und Reflektoren tragen: Wichtig ist, vor allem im Herbst und Winter, helle Kleidung zu tragen und Reflektoren an Kleidung und Schultaschen anzubringen. Gut geeignet sind auch die Warnwesten, die Erstklässler am Schulanfang erhalten.


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