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Rotes Kreuz für neues Ortsstellen-Gebäude für vier Donau- und Sauwaldgemeinden

Elena Auinger, 17.07.2018 07:16

ENGELHARTSZELL. Freude und Zustimmung herrschten bei den Bürgermeistern Eduard Paminger (St. Aegidi), Herbert Strasser (Waldkirchen/Wesen), Roland Pichler (Engelhartszell) und Martin Friedl (Vichtenstein) über die Einreichung des Roten Kreuzes Oberösterreich beim Land zur Errichtung eines neuen Einsatzgebäudes für die vier Donau- und Sauwald-Gemeinden am Standort Engelhartszell.

Die Bürgermeister Roland Pichler, Eduard Paminger, Martin Friedl und Herbert Strasser (bei Fototermin verhindert) mit Landtagspräsident a. D. Friedrich Bernhofer suchen mit der passenden Jacke neue Mitarbeiter für das Rote Kreuz.

Das in Engelhartszell vorgesehene Baugrundstück befindet sich bereits im Eigentum des Roten Kreuzes. Der Planung und Errichtung des neuen Gebäudes dürfte somit nichts mehr im Wege stehen. Erleichtert darüber sind auch die Funktionäre und die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter der Ortsstelle, die seit rund zwölf Jahren auf diesen Neubau gehofft haben. Sie erwarten sich dadurch einen weiteren Aufschwung für die älteste Rotkreuz-Ortsstelle des Bezirkes Schärding, die im Jahre 1960 mit Unterstützung der Donaukraftwerk Jochenstein AG gegründet wurde, weil diese Region am weitesten von den Krankenhäusern entfernt war und ist. 2020 feiert die Ortsstelle Engelhartszell ihr 60-jähriges Bestandsjubiläum. Die Eröffnung des neuen Einsatzgebäudes wäre natürlich das schönste Jubiläumsgeschenk, stellen die Bürgermeister hoffnungsvoll fest.

Ehrenamtliche Mitarbeiter: Werbeaktion beschlossen

Unter der Koordination des früheren Landtagspräsidenten Friedrich Bernhofer, dessen Vater Gründungsmitglied der Ortsstelle war, wurde daher eine groß angelegte Werbeaktion für die Gewinnung neuer ehrenamtlicher Mitarbeiter aus den vier Gemeinden beschlossen. „Das geplante neue Gebäude mit einer zeitgemäßen Ausstattung und die Einsatzfahrzeuge sind sehr wichtig, aber das Allerwichtigste sind natürlich die Mitarbeiter des Roten Kreuzes aus den vier Gemeinden“, meint Bernhofer. Sie leisten für ihre Mitbürger einen überaus wertvollen Dienst, der in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit darstellt. Ohne ihren fachkundigen und idealistischen Einsatz könnte keine Ortsstelle bestehen. Um diesen im Ernstfall lebensrettenden Dienst auch für die Zukunft sicherstellen zu können, werden jährlich neue Freiwillige benötigt.

Unterstützung von Bürgermeistern

In Zeiten sinkender Geburtenzahlen stellt dies eine besondere Herausforderung dar. Daher ist es den vier Bürgermeistern ein großes Anliegen, diese Aktion persönlich zu unterstützen. Mit konkreten Gesprächen und Werbemaßnahmen soll daher umgehend begonnen werden. Gleichzeitig ergeht der Aufruf an alle 4.500 Einwohner der Region, mitzuhelfen, damit der Rettungsdienst für diese vier Gemeinden langfristig gesichert werden kann.


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