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ENGELHARTSZELL. Sechs Monate lang zierte der Fischkopf „Herbert, der Hecht“ als Leihgabe das Stadtmuseum im bayerischen Landsberg am Lech und durfte sich sozusagen im dortigen Mühlbach tummeln. Im Dezember trat er nun seine Heimreise an.

Mathias Neuner, Oberbürgermeister der Stadt Landsberg am Lech in Bayern, Friedrich Bernhofer, Vorsitzender des Vereines „Kultur an der Donau“ und Sonia Fischer, Leiterin des städtischen Museums Landsberg am Lech (v. l.). Foto: Andreas Létang

Hecht Herbert reiste in prominenter Begleitung: Friedrich Bernhofer, Landtagspräsident a. D., Altbürgermeister von Engelhartszell und Vorsitzender der Werbegemeinschaft Donau, war persönlich gekommen, um „Herbert“ heim an die bayerisch-oberösterreichische Grenze zu holen.

Neues Zuhause gefunden

Im Markt Engelhartszell an der Donau wird „Herbert, der Hecht“ sein zukünftiges Zuhause finden. Während der Wintermonate darf er noch im Bauhof der Gemeinde bleiben, wo er einen neuen Anstrich erhält. Aber ab dem Frühjahr 2017 wird er entweder im Wassererlebnis Mini-Donau, nahe dem Großaquarium „Gigant der Donau“ einen Platz finden oder direkt an der Donau im Bereich der neuen Schiffsanlegestelle Engelhartszell III, wo er zu seinen Artgenossen in die Donau blicken kann.

Zurück an der Donau

Für Herbert geht damit eine lange Reise zu Ende, die bereits 2014 begonnen hatte. Damals zierte der drei Meter lange und 80 Kilogramm schwere Fischkopf aus Hartschaum für die Ausstellung „An der Donau“ die Fassade des Stadtmuseums „Nordico“ in Linz. Jetzt ist er also wieder zurück „an der Donau“ und dank seiner imposanten Größe wird er ab 2017 die Blicke der Donaureisenden in Engelhartszell zu Land und zu Wasser auf sich ziehen.


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