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ENNS. Halloween steht vor der Tür. Was die Hintergründe des Festes sind, erfährt man auf einer gruselig-lustigen Tour im Museum Lauriacum.

Für Verkleidete ist der Eintritt zur Taschenlampenführung durch das Museum Lauriacum gratis. Foto: Museum Lauriacum

Fast aus allen antiken Kulturen ist eine Art Totenfest bekannt. So feierten auch die Kelten das Samhain-Fest, eine Art Erntedankfest. Nach dem Einmarsch der Römer hat sich das Samhain-Fest mit dem römischen Totenfest vermischt. Von dort an glaubten die Menschen, dass es möglich sei, in dieser Nacht Kontakt zum Totenreich aufzunehmen.

Ersatz für heidnisches Fest

Da die Leute aufgrund der Geister Angst hatten, das Haus zu verlassen, verkleideten sie sich besonders gruselig, um unter den Geistern nicht aufzufallen. Vermutet wird, dass es einen Zusammenhang von den lemuria (Totenfest der Römer) mit Allerheiligen gibt, da sich im ersten Drittel des 9. Jahrhunderts das Datum auf den 1. November verschob. Dieses Datum wurde wohl mit Bedacht gewählt, um das heidnische Fest mit einem christlichen zu ersetzen.

Tour mit Monster

Das „Monster“ - die Gorgo-Medusa - lädt am Donnerstag, 31. Oktober, 16.30 Uhr, zu einer gruseligen Taschenlampenführung ins Museum Lauriacum ein. Für Verkleidete ist der Eintritt gratis. Kinder können sich schminken lassen. Süße Überraschungen fehlen nicht auf der gruselig-lustigen Tour durchs dunkle Museum.


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