Streichquintett spielt im Schloss Ennsegg Werke von Mozart und Dvorak
ENNS. Auch in diesem schwierigen Jahr erklingt im Auerspergsaal von Schloss Ennsegg hochkarätige Kammermusik, und zwar in der nicht alltäglichen Form des Streichquintetts.

Vom Quartett unterscheidet es sich dadurch, dass zwei Bratschen mitwirken. Das g-moll Quintett schrieb Mozart 1787 in Wien, nachdem er aus Prag von der erfolgreichen Don Giovanni-Aufführung zurückgekehrt war. Die düsteren Harmonien dieser Oper setzen sich im Streichquintett fort.
Hochbegabte Künstler
Antonin Dvoraks Streichquintett in Es-Dur entstand etwa 100 Jahre später, als der Komponist in Amerika als Direktor des New Yorker Konservatoriums tätig war. Er ließ sich dabei bewusst von amerikanischer Musik inspirieren, erfand aber auch herrliche Melodien nach Art seiner tschechischen Heimat. Sophie Neuhauser interpretiert diese Werke mit hochbegabten jüngeren Kollegen vom Linzer Brucknerorchester.


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