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ENNS. Kommentar zum Artikel: Mit 80 Jahren noch immer im Einsatz für die Ennser Feuerwehr

Die Spezies Mensch tut, zumindest in unseren Gesellschaftskreisen, eines furchtbar gerne: nämlich sich Grenzen setzen. Und tut man es selbst nicht, wird das häufig vom engeren Umfeld übernommen, was in letzter Konsequenz dazu führt, Chancen, die sich einem bieten nicht wahrzunehmen und vielversprechende Möglichkeiten, die unter Umständen dazu führen können, persönlich zu wachsen, verstreichen zu lassen. Und warum? Weil man in der Regel nicht gut genug, zu untalentiert, zu alt oder nicht qualifiziert genug ist, um bestimmte Dinge, die man eigentlich gerne tun würde, auch in die Tat umzusetzen. Und das ist in jeder Hinsicht schlecht.

Möglichkeiten nutzen

Hat man nämlich erst einmal damit begonnen, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, wird man diese „Gewohnheit“ so schnell nicht wieder los, was sich am Ende des Tages in unzähligen verstrichenen Möglichkeiten und dem daraus resultierenden Groll widerspiegelt. Darüberhinaus wird man nie erfahren, ob man das einstige Vorhaben nicht doch hätte in die Tat umsetzen können. Dabei sind es immer jene Menschen, die vom Glück geküsst scheinen, die sich etwas trauen, die sich über die „gut gemeinten“ Ratschläge hinwegsetzen und den ach so wichtigen Konventionen ins Gesicht lachen. Es sind die Mutigen unter uns, die im Leben mehr Grund zur Freude haben als alle anderen, weil sie ihrem Gefühl vertrauen, auch wenn man manchmal Gefahr läuft auf die Nase zu fallen. In letzter Konsequenz bleibt ein Fehltritt aber immer eine Erfahrung, die man nicht gemacht hätte, hätte man es nicht zumindest versucht.


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