Bewunderung und Freude bei der Orgelweihe in Enns
ENNS. In der Stadtpfarrkirche Enns St. Marien wurde am 7. Oktober 2018 in dankbarer Freude und mit einer großen Festgemeinde die neue Franziskusorgel geweiht. Diözesanbischof Manfred Scheuer wies in seiner Festpredigt auf die Wichtigkeit des Zusammenhörens und die heilende Kraft der Musik hin.

Fünf Jahre Projekt mit einer Investition von 500.000 Euro (nur noch 20.000 Euro fehlen) verbunden mit vielen helfenden und gebenden Händen, brachten ein außergewöhnliches Instrument auf der Empore hervor. Domorganist Wolfgang Kreuzhuber ließ die von ihm gewählten Klangfarben der neuen Orgel in meisterhafter Vielfalt nach dem Weiheakt erklingen. Ein ausdrucksvoller, aus der Pfarre gewachsener Festchor, Instrumentalisten der Landesmusikschule Enns und Geigerin Sophie Neuhauser sowie Trompeter Erich Schöfl verliehen der Messe weiteren musikalischen Glanz.
Fülle an Möglichkeiten
Die von der Orgelwerkstatt Christian Kögler erbaute Königin der Instrumente wurde in jahrhundertelang bewährter, rein mechanischer Traktur ausgeführt und umfasst 32 Register mit 2.100 Pfeifen. Das Konzept umspannt eine Fülle musikalischer Möglichkeiten.
Farbliche Elemente
Das Orgelgehäuse – gestaltet durch das Künstlerehepaar Mary Fernety und Christoph Herndler – nimmt farbliche Elemente der Steinsäulen, das Lichtspiel während des Tages, das Patrozinium Maria Schnee und die Schwester Wasser des Sonnengesanges in sich auf als Kontrapunkt zu den farblich glühenden Prachensky-Fenstern der Apsis.
Klang und Ausführung begeistern
Die künstlerische Umsetzung des Bruders Feuer und der Schwester Wasser aus dem Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi und der Name der Orgel weisen auf das 150-jährige Wirken der Franziskaner in der Ennser Stadtpfarrkirche hin. Provinzial Pater Oliver zeigte sich sowohl durch den Klang als auch von der modernen Ausführung des Prospekts hoch erfreut und beeindruckt.


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