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ENNS. Für den Neuen Ennser fühlte es sich an wie Geburtstag, Weihnachten und Ostern zusammen, als seine geliebten Gastgärten endlich wieder zum Essen und Trinken einluden. Auch der Markt zeichnete ihm die Verzückung ins Gesicht.

Foto: Rafael Haslauer
Foto: Rafael Haslauer

Der Neue Ennser hatte einen Plan: Weil er weiß, wie hart es die Gastronomie in der Corona-Krise getroffen hat und wie wichtig es ist, gerade jetzt die Wirtschaft zu unterstützen, tourte er am sonnigsten Tag der vergangenen Woche durch die Innenstadt und besuchte jedes einzelne Restaurant, um eine Kleinigkeit zu essen. Im dritten Lokal angelangt wurde ihm dann klar, dass er sich womöglich ein bisschen zu viel vorgenommen hatte, als er nach einem Cordon Bleu und einem saftigen Schnitzel auch noch einen Schweinsbraten verdrückte und schließlich den Kleinen Ennser zu Hilfe holte, da er sein Enns liebte und er wollte, dass auch in Zukunft die Wirte und die Geschäfte ihre Produkte anbieten können. Und das erklärte er dem Kleinen Ennser auch genau so: „Wenn du willst, dass was los ist in der Stadt, musst du die Angebote dort auch nutzen“, sagte er. Der Kleine Ennser nickte.

Reges Treiben am Ennser Hauptplatz

Auch die Marktbeschicker nutzten die warmen Temperaturen und breiteten ihre Produkte auf dem Ennser Hauptlatz aus: Blumen, Wurst, Käse oder Mehlspeisen. Neugierig begutachteten die Besucher die frische Ware und freuten sich offensichtlich über das rege Treiben, das man in den letzten Wochen schmerzlich vermisste. „Ist es nicht schön“, sagte der Neue Ennser zum Kleinen, „wenn die Menschen zusammenkommen und miteinander reden?“ Und das verstand er, denn reden tat auch der Kleine Ennser gern.


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