ENNS. Alljährlich sorgt der Ennser Trachtenverein dafür, dass der Frühlingsbrauch des Maibaumfests aufrechterhalten wird: Unzählige Krepppapierrose und große Kränze aus Fichtenreisig schmücken den diesjährigen Maibaum. Dank des sonnigen Wetters und der musikalischen Untermalung durch die Ennser Stadtkapelle konnte den Gästen ein freudiges Fest geboten werden.

Tradition wird in Enns hochgehalten: Jedes Jahr wird der Maibaum brauchtumsgerecht - also ohne technische Hilfsmittel - aufgestellt. Das ist etwas ganz Besonderes, wenn auch nicht ungefährlich: Mit ihren langen „Schwoabeln“ (lange Holzstangen, je zwei sind mit „Strickeln“ verbunden) und Gabeln richteten die Männer den Baum langsam auf. Neben Muskelkraft und Teamarbeit ist das kräftige „Ho-Ruck“ der Besucher dabei sehr hilfreich.
Beim Aufstellen des Ennser Maibaums helfen alle zusammen, was Bürgermeister Christian Deleja-Hotko sehr bewundert: „Ich bedanke mich beim Ennser Trachtenverein, dem Roten Kreuz Enns, dem Verein Dzemal Bijedic, dem Verein Wamperlpass, den ASKÖ Stockschützen, der SPÖ Enns und dem Ennsdorfer Bürgermeister Daniel Lachmayr, der im Sinne einer gelebten Partnerschaft ebenfalls tatkräftig mitgewirkt hat, sowie bei allen anderen Beteiligten, die wieder sichergestellt haben, dass unser Baum unfallfrei aufgestellt werden konnte und nun als Frühlingssymbol den Hauptplatz ziert“.
Anschließend konnte der aufgestellte Maibaum bei traumhaftem Wetter und der musikalischen Umrahmung durch die Stadtkapelle Enns betrachtet werden.


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