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Im Auftrag für die Rechte chronisch kranker Menschen: Ennser zu Gast bei Kanzler Kurz

Rafael Haslauer, 11.03.2019 14:57

ENNS/WIEN. Der Obmann des Vereins ChronischKrank, Jürgen Holzinger, wurde am 5. März zu einem persönlichen Austausch mit Sebastian Kurz ins Bundeskanzleramt eingeladen. Es wurde die Chance genutzt, die Probleme und Sorgen chronisch kranker und beeinträchtigter Menschen aufzuzeigen.  

Foto: ChronischKrank
Foto: ChronischKrank

Diskutiert wurden unter anderem die Erhöhung des Pflegegeldes schon ab Stufe eins, mehr Barrierefreiheit und mehr Geld für Behindertengerechten Ausbau oder die Abschaffung der Sonderschule um behinderte Kinder in den Regelunterricht zu integrieren. Weitere Themen waren 

  • Berufsunfähigkeit – das staatliche Reha-System versagt
  • Weite Umsetzung der Behindertenkonvention (Regionale Unterschiede beseitigen, Beispiel: Niederösterreichische Bauordnung)
  • Bessere Ausbildung für Pädagogen (für Kinder mit Beeinträchtigung)
  • Abschaffung des Beirates der Versicherten bei Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger
  • Kein Mitspracherecht mehr von Behindertenvertretern bei Gewährung von Hilfsmittel
  • Behindertengerechte Verbesserung, ORF-Programm, Zwölf-Stunden-Hotline, mehr Förderung behinderter Sportler; Umsetzung der Richtlinie für den barrierefreien Zugriff amtlicher Websites
  • Lohn statt Taschengeld für gemeinnützige Werkstätten
  • Anerkennung/Förderung behinderter Menschen im Berufsleben; Förderung/Ausbau der persönlichen Assistenz

„Der Bundeskanzler hat Interesse gezeigt und ist auf die Problembereiche eingegangen, wir messen ihn an der Umsetzung“, so Holzinger zu dem Treffen. 


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