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ENNS. Der ordentliche Ennser Haushalt 2017 hat sich nun doch besser entwickelt als noch im Laufe des vergangenen Jahres angenommen wurde.

„In der März-Gemeinderatssitzung konnte ich einen sehr erfreulichen Rechnungsabschluss 2017 für Enns präsentieren. Im ordentlichen Haushalt wurde ein Überschuss in der Höhe von rund 2,2 Millionen Euro erwirtschaftet und den Rücklagen zugeführt. Dies ist ein sehr gutes Ergebnis, liegt jedoch um rund 200.000 Euro unter jenem des Jahres 2016“, so Vizebürgermeister Markus Scherzinger (SPÖ).

Vorfinanzierung

Diese Überschüsse seien dringend notwendig, da die Stadt Enns beispielsweise die zugesagten Landesfördermittel in der Höhe von 1.114.000 Euro für die Adaptierung des Museumsgebäudes für die Landesausstellung, auf mehrere Jahre vorzufinanzieren hat.

Gesamtverschuldung

Sehr positiv entwickle sich auch die Gesamtverschuldung und somit auch die Pro-Kopf-Verschuldung der Stadt. Trotz der hohen Investitionen in letzter Zeit (Museumssanierung, Sanierung der Westbahnstraße und Kaltenbrunner-Gasse, neuer Kreisverkehrs im Bereich Westbahnstraße/Lorcher Straße, die zweite Etappe des Radwegs Enns-Kristein, die Renovierung der Bürgerservicestelle, Sanierungsetappen Volksschule, Kinderhaus, Lärmschutzwand, Hochwasserschutz, neues Müllfahrzeug, neue Fahrzeuge für Essen auf Rädern usw.) konnte diese in den letzten Jahren von 1.253 Euro auf aktuell 679 Euro gesenkt werden.

Überschüsse

Zukünftige Projekte, deren Planung vor Inkrafttreten der „Gemeindefinanzierung NEU“ in Angriff genommen wurden und deren Förderquoten sich nunmehr drastisch verschlechtert haben, sind einer erneuten Betrachtung zu unterziehen. „Statt der bisher gewährten Förderquote von zwei Drittel der Gesamtkosten im Kinderbetreuungsbereich, werden die Landeszuschüsse zukünftig mit insgesamt 20 Prozent begrenzt sein. Auch ist nicht unbedingt mit einer zeitnahen Auszahlung dieser Fördermittel zu rechnen. Ein Mehr an Überschüssen im Rechnungsabschluss ist somit nicht nur erfreulich, sondern für die zukünftigen Projekte absolut erforderlich“, so Scherzinger abschließend


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