Kronstorf plant Maßnahmen für den Schutz der Bienen
KRONSTORF. In Kronstorf fand der Umsetzungsworkshop im Rahmen des Projekts „Bienenfreundliche Gemeinde“ statt.

Die Veranstaltung war nach einem Startworkshop heuer im Jänner und einer Begehung der öffentlichen Flächen mit Landschaftsplaner Markus Kumpfmüller im Juni der dritte Termin am Weg zur bienenfreundlichen Gemeinde. Beim Umsetzungsworkshop wurden begleitet vom Bodenbündnis OÖ Maßnahmen für mehr Bienenfreundlichkeit erarbeitet und konkretisiert, mit dem Ziel, je zwei Maßnahmen aus drei Handlungsfeldern (bienenfreundlicher öffentlicher Raum, bienenfreundlich Garteln, bienenfreundliche Betriebe, bienenfreundliche Landwirtschaft, Bewusstseinsbildung) in den nächsten zwei bis drei Jahren zu verwirklichen.
Nützlich für Insekten und andere Tiere
Verpflichtend ist der Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel auf öffentlichen Flächen. „Von diesen Maßnahmen profitieren nicht nur die (Wild-)Bienen, Kronstorf hilft damit auch vielen anderen Insekten und in weiterer Folge den Vögeln, Amphibien und Säugetieren“, sagte Bürgermeister Christian Kolarik (ÖVP), der sich mit den Vertretern der Fraktionen des Kronstorfer Gemeinderats erfreut über die Vielzahl an Maßnahmen zeigte.
Neue Bienenbeauftragte
„Wir bedanken uns ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit zwischen der Landwirtschaft, den Imkern sowie allen weiteren Beteiligten. Gerade auch bei neuen, größeren Wohn- und Betriebsbauten sind uns in Kronstorf zum Beispiel Gründächer oder Magerwiesen wichtig, und wir fordern diese, wo es möglich ist, auch ein“, sagte Kolarik. Die Umsetzung der Maßnahmen wird seitens der Marktgemeinde Julia Müller als Bienenbeauftragte begleiten.


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