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ENNSDORF. Mit 1. März 2026 werden die Kindergartenbeiträge in Ennsdorf angepasst. Während die FPÖ Kritik äußert, betont die SPÖ, dass die Erhöhung gesetzlich vorgesehen und notwendig ist.

Eingang zum Kindergarten in Ennsdorf (Foto: Tips/Matschek)
Eingang zum Kindergarten in Ennsdorf (Foto: Tips/Matschek)

Die FPÖ Ennsdorf hat zuletzt in einer Presseaussendung die Erhöhung der Kindergartenbeiträge thematisiert und scharfe Kritik an der SPÖ geübt. Hintergrund ist eine Anpassung der Beiträge, die bei der Gemeinderatssitzung am 4. Dezember 2025 beschlossen wurde. Sie tritt am 1. März 2026 in Kraft und folgt den gesetzlichen Vorgaben des Niederösterreichischen Kindergartengesetzes (NÖKGG).

Indexanpassung nach neun Jahren notwendig

„Die letzte Erhöhung erfolgte 2017. Die Anpassung ist notwendig, da das Land NÖ im Rahmen der Budgetbesprechung eine Indexanpassung empfohlen hat“, erklärt SP-Vizebürgermeisterin Birgit Wallner. Nach dem Gesetz muss die Nachmittagsbetreuung kostenpflichtig sein, und Indexänderungen werden ab fünf Prozent berücksichtigt.

Entscheidung über „Gratis-Kindergarten“ liegt bei Land NÖ

Die Ennsdorfer FPÖ sieht in der öffentlichen Forderung von SP-Bürgermeister Daniel Lachmayr nach einem Gratis-Kindergarten „ein politisches Täuschungsmanöver“. Wallner betont, dass sowohl sie als auch SP-Bürgermeister Daniel Lachmayr weiterhin für ganztägige, kostenlose Kinderbetreuung eintreten. Eine Umsetzung erfordert jedoch eine entsprechende Änderung des Landesgesetzes.

Transparenz für Eltern

Die neuen Tarife werden den Eltern im Jänner per Elternbrief bekanntgegeben. Mit der Anpassung erfüllt die Gemeinde Ennsdorf die gesetzlichen Vorgaben und sorgt für Transparenz, während die von der FPÖ aufgeworfene Kritik an einer angeblichen „Abzocke“ aus Sicht von Vizebürgermeisterin Wallner und Bürgermeister Lachmayr unbegründet ist.


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