EU-Spitzenkandidat plädiert für gerechtere Verteilung des Agrar-Förderbudgets
ENZENKIRCHEN. Hannes Heide, Bürgermeister von Bad Ischl, Spitzenkandidat der SPÖ OÖ zur EU- Wahl nutzte die Gelegenheit, beim Bundesländertag der SPÖ Bauern dabei zu sein. Neben einem Betriebsbesuch bei Berglandmilch, stand ein Treffen mit Franz Hochegger, OÖ. Landesvorsitzender der SPÖ Bauern und Bürgermeister von Enzenkirchen, auf dem Programm.

Möglichst viele Klein- und Nebenerwerbsbauern sollen von Fördermitteln profitieren. Die gemeinsame Agrarpolitik ist ein zentrales Handlungsfeld der Europäischen Union. „Sowohl die Sicherstellung der Versorgung mit Lebensmitteln als auch die Unterstützung der Landwirte, gehören zu diesem wichtigen Politikbereich der Europäischen Union“, sagt Hannes Heide, oö. Spitzenkandidat für die EU-Wahl. Und weiter: „In Österreich haben wir eine sehr kleinstrukturierte Landwirtschaft. Deshalb ist es mir wichtig, dass nicht zum Großteil die industriellen Agrarbetriebe von dem großen EU-Förderungstopf profitieren, sondern vor allem unsere Familienbetriebe.“ Immerhin handle es sich laut Heide hier um den Bereich, der von der EU mit den meisten Mitteln unterstützt wird. Weiters sehe der Spitzenkanditat hier umfangreiche Möglichkeiten, die kleinteilige Landwirtschaft zu bewahren und zukunftsfähig zu machen sowie gezielt den ländlichen Raum zu fördern, weil gerade dort die EU-Skepsis sehr groß sei. „Modernisierungsmaßnahmen sind besonders kostspielig, aber gleichzeitig essenziell für den Erhalt eines Betriebes“, so Heide, der hinzufügt: „Ich stehe ganz klar hinter der Forderung der SPÖ Bauern, bei Direktzahlungen einen Sockelbetrag für kleine und mittlere Betriebe sowie eine niedrige Obergrenze für Großbetriebe einzuführen. Dies würde für mehr Fairness sorgen.“


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