Regionaler Nahversorgergipfel der Kleinregion Mostviertel Ursprung

Julia Karner Julia Karner, Tips Redaktion, 09.10.2019 16:42 Uhr

ERNSTHOFEN. Die Kleinregion Mostviertel Ursprung lud erstmals zum regionalen Nahversorgergipfel nach Ernsthofen. Hochkarätige Vorträge aus dem Themenspektrum „Umweltschutz“, „Plastikreduktion“ und „regionale Landwirtschaft“ standen auf dem Programm ebenso wie regionale Schmankerln am „Marktplatz der Kulinarik & Ideen“.

Kleinregionssprecher Bürgermeister von Behamberg Karl Stegh (ÖVP) erklärte bei der Begrüßung einleitend: „Die acht Gemeinden der Kleinregion Mostviertel Ursprung sind eine Region mit einem hohen Bewusstsein für Regionalität und Nachhaltigkeit. So fassten diese 2019 auch den gemeinsamen Beschluss, eine plastikfreie Region zu werden.“ In diesem Zusammenhang wurde nun der erste „Nahversorgergipfel“ zur Förderung der Regionalität, Plastikfreiheit und Nachhaltigkeit veranstaltet. Johannes Haselsteiner (NÖ.Regional) führte durch den Abend. Ernsthofener Bürgermeister Karl Huber (ÖVP) erklärte den Hintergrund der Veranstaltung näher: „Sie soll der Auftakt zu einem umfassenden und laufenden, regionaler Dialog zwischen Produzenten, Konsumenten, Nahversorgern und den Gemeinden der Kleinregion Mostviertel Ursprung sein.“

Abwechslungsreiche Kurzreferate

So standen sechs abwechslungsreiche Kurzreferate an diesem Abend auf dem Programm: Bürgermeister von Allhartsberg Anton Kasser (ÖVP, GDA-Obmann und Präsident ARGE Österreichischer Abfallwirtschaftsverbände) referierte über regionale Nachhaltigkeit und Plastikfreiheit. Hubert Seiringer (Obmann des Kompost & Biogas Verband Österreich) zeigte die technischen und ökologischen Möglichkeiten von modernen und abbaubarer Bio-Kreislaufsackerln auf. Gerald Fischer (Einzelhändler - ADEG Ernsthofen) sprach unter dem Titel „Wünsche und Träume eines Nahversorgers“ über regionale Kreisläufe als Schnittstelle vom Produzenten zum Konsumenten. Stefan Pramhas (MEINECK Catering OG) präsentierte in seinem Referat „Kreativ schmeckt besser“ die Chancen einer betrieblichen Erweiterung vom Produzenten, über den Gastwirt bis hin zum Caterer. Karin Metz (Bio-Kürbishof Metz) zeigte in ihrer Präsentation „Bauernsterben oder der moderne landwirtschaftliche Familienbetrieb?“, wie die Anforderungen eines modernen Betriebs und eines 4-Generationenhofs unter ein Dach zu bringen sind. „Alte Höfe - Neue Wege: Außerfamiliäre Hofübergabe als Perspektive“ lautete der Fach-Input von Margit Fischer (Plattform Perspektive Landwirtschaft). Sie erläuterte die Ursachen des Höfesterbens und zeigte die Außerfamiliäre Hofübergabe als Perspektive auf.

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