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Online Redaktion, 07.08.2024 05:21

HAGENBERG. Das Geschichtskistl, untergebracht im Bauhof Hagenberg, bietet für Besucher einen besonderen Blick in die Vergangenheit und in bedeutende historische Ereignisse von Hagenberg.

Obmann-Stv. Gerhard Stock (r.) bei einer Führung im Geschichtskistl (Foto: privat)
Obmann-Stv. Gerhard Stock (r.) bei einer Führung im Geschichtskistl (Foto: privat)

Den Verein Geschichtskistl Hagenberg mit rund 300 Mitgliedern gibt es seit 2014.

Die Sammlung des Geschichtskistls verfügt über Relikte und Fotos der Schlossruine Hagenberg vor der Renovierung und Revitalisierung als Forschungs- und Gemeindezentrum.

Zu den Sammlungsschwerpunkten zählen außerdem Rollenbücher und Librettos des Hagenberger Dilletantenvereins aus der Zeit um 1920 sowie ein Sortiment von Hagenberger Literaten und Künstlern. Auch gibt es im Geschichtskistl mehr als 1.800 Totenbilder verstorbener Hagenberger sowie eine Sammlung alter Hausaufbahrungsutensilien zu sehen.

Weiters finden die Besucher eine umfangreiche Gemeindechronik, Fotos, Festschriften und Zeitungen sowie antike Alltagsgegenstände und Werkzeuge aus Schenkungen von Hagenberg. „Auch das Alte hat einen Wert! Unsere Sammlung wird ständig erweitert und wir freuen uns über historische Beiträge und Gegenstände“, sagt Obmann Johann Sallaberger. Das Geschichtskistl ist im ersten Stock des Bauhofs (ehemaliges Feuerwehrhaus), Hauptstraße 79, untergebracht. Dort findet man auch die historische Sammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hagenberg.

Beide Museen sind an jedem ersten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Außerhalb der Öffnungszeiten kann das Museum auch in Absprache besichtigt werden: Johann Sallaberger Tel. 0664 8578057 oder Gerhard Stock Tel. 0677 62437868.


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