Vier, vier, vier und vier!

Zweimal drei macht vier, widdewiddewitt und drei macht Neune...diese Rechnung aus dem berühmten Pippi Langstrumpf-Lied (ach geh, jetzt hab ich einen Ohrwurm!) geht genauso wenig auf wie die Rechnungen unseres Dreijährigen. Egal, worum es sich handelt und wurscht, welche Anzahl es davon gibt – bei ihm ist alles stets „vier!“.
Zum Beispiel: Beim Fahrradfahren schubse ich das Kind bergauf ein bisschen an und es fordert: „Mit vier Händen anschieben, Mama!“
Oder er darf sich eine Süßigkeit aus der Naschkiste nehmen: „Jetzt hab ich vier Gummibären“, strahlt der kleine Mann, obwohl er nur zwei in der Hand hält. Beim Apfelkuchen machen weiß das Söhnchen genau, welche Zutaten wir brauchen: „Butter, Mehl und vier Liter Äpfel!“
Er möchte vier Bücher vorgelesen bekommen, bitte vier Zwetschkenknödel auf seinen Teller haben und noch viermal von der Rutsche sausen.
Vor kurzem hatte der Kleine Fieber und durfte sich schon zum Einschlafen zu mir in unser Bett legen. Am nächsten Tag war der Zwerg zum Glück wieder fieberfrei und meinte zuerst: „Ich bin wieder fit“, hüpfte Trampolin auf der Couch, schlug Purzelbäume und flitzte von einem Eck ins andere.
Langsam dämmerte dem Sprössling aber, dass er dann womöglich – offensichtlich wieder gesund – in seinem eigenen Bett einschlafen müsse und ruderte zurück: „Nein, mir geht“s eigentlich ganz schlecht. Ich bin noch vier Stunden krank. Darf ich heute wieder bei dir schlafen, Mama?“ Unter vier Augen: Er durfte.


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