Pater Franz Kerschbaummayr: Pfarre feierte Fest zum 90-er

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Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 29.09.2020 06:10 Uhr

KALTENBERG.  Bei herrlichem Spätsommerwetter wurde ein schönes Fest, der 90. Geburtstag von Pfarrvikar Pater Franz Kerschbaummayr, gefeiert.

Zahlreiche Gläubige und Vertreter von Gemeinde, Pfarre und Vereinen hatten sich zum Festgottesdienst zusammengefunden. Für den Pfarrgemeinderat sprach Obmann-Stv. Ingrid Fragner-Lieb dem Jubilar Glückwünsche aus. Bei der Agape auf dem Kirchenplatz gratulierten neben Pfarrgemeinderats-Obmann Walter Schmalzer auch die Kinder des Pfarrkindergartens, die Obleute der Pfarrgruppierungen sowie zahlreiche Pfarrangehörige.

Laudatio vom Bruder

Die Laudatio hielt Erwin Kerschbaummayr, ein Bruder des Jubilars. Er gab einen Einblick in dessen Lebensgeschichte. Franz Kerschbaummayr wurde am 22. September 1930 in Unterweißenbach geboren. Seine Eltern führten eine Bäckerei. 1936 übersiedelte die Familie nach Waldneukirchen bei Bad Hall. Die Eckpunkte seiner Laufbahn: Matura mit Auszeichnung an der Bischöflichen Lehrerbildungsanstalt der Marianisten in Linz 1951, Volksschullehrer in Burgkirchen bei Braunau und in Ranshofen.

1953 bei den Marianisten eingetreten

1953 trat er in den Orden der Marianisten ein. Postulat und Noviziat, die Vorbereitung auf das Ordensleben verbrachte er am Greisinghof in Tragwein und feierte 1954 die feierliche Profess. Dann begann er in Linz das Studium der Philosophie und Theologie und setzte seine Studien in Fribourg in der Schweiz fort. Am 16. Juli 1961 wurde er in Fribourg zum Priester geweiht. Anschließend wirkte er als Professor am Marianum in Wien und promovierte 1968 zum Doktor der Philosophie.

Professor an der Pädagogischen Akademie

Neben seiner Lehrtätigkeit bildete er sich pädagogisch weiter fort und wirkte von 1969 bis 1976 als Professor an der Pädagogischen Akademie der Diözese in Linz. Die Ordensleitung berief ihn dann zurück nach Wien, wo er die Volksschule der Marianisten als Direktor leitete. Wegen der Personalknappheit musste der Orden diese Schule aber abgeben und Kerschbaummayr übernahm die Führung eines Studentenheimes und war als Aushilfe in vielen Pfarren tätig.

Seit 1998 Pfarrvikar in Kaltenberg

Seit 1998, also mehr als 20 Jahre, wirkt er nun schon als Vikar in Kaltenberg. Von Donnerstag bis Sonntag kommt er von Wien in die kleine Mühlviertler Pfarre und kümmert sich um seelsorgliche Belange. „Pater Kerschbaummayr ist ein selbstloser Mann, ein Priester, der kein Diplomat ist, der aber in Demut die Anordnungen seiner Ordensoberen erfüllt und keine Rücksicht auf eigene Bedürfnisse nimmt“, heißt es in der Pfarre. Die Pfarrbevölkerung wünscht ihm noch viele erfüllte Jahre bei guter Gesundheit.

 

Bericht: Leopoldine Wurz

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