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Ortsbäuerin Sabine Hackl: „Ich wünsche mir mehr Wertschätzung für unsere Arbeit“

Mag. Michaela Maurer, 02.02.2021 11:19

WEITERSFELDEN/BEZIRK FREISTADT. In einer neuen Serie stellt Tips die neuen Ortsbäuerinnen im Bezirk Freistadt vor. Sabine Hackl wurde im Juli 2020 zur Ortsbäuerin von Weitersfelden gewählt und erzählt von ihrer Arbeit am Hof.

Sabine Hackl ist die neue Ortsbäuerin von Weitersfelden. Fotos: privat
  1 / 3   Sabine Hackl ist die neue Ortsbäuerin von Weitersfelden. Fotos: privat

Tips:Warum und wann sind Sie Bäuerin geworden?

Hackl: Wegen der Liebe bin ich Bäuerin geworden. Im Frühling 2000, mit 17 Jahren, habe ich meinen Freund und jetzigen Ehemann kennengelernt. Er hat bald den elterlichen Hof übernommen und ich habe ihn, wo ich konnte, immer unterstützt und geholfen, also bin ich reingewachsen. Ich bin selbst auf einen kleinen Bauernhof in Kaltenberg aufgewachsen.

Tips: Welche Standbeine und Besonderheiten hat Ihr Betrieb?

Hackl: Unser Betrieb ist ein Milchviehbetrieb mit Nachzucht, der biologisch bewirtschaftet wird.

Tips: Was gefällt Ihnen besonders an ihrem Beruf als Bäuerin?

Hackl: Mir gefällt die Selbstständigkeit, das Arbeiten mit den Tieren und das Arbeiten in beziehungsweise mit der Natur.

Tips: Was ist schwierig beziehungsweise eine besondere Herausforderung in Ihrem Beruf?

Hackl: Als Frau hat man nicht nur einen Beruf, man ist Bäuerin, Mutter und Hausfrau. Die Herausforderung ist, trotz Selbstständigkeit die verschiedenen anfallenden Tätigkeiten zu erledigen. Es braucht eine gute Zeiteinteilung, um dabei noch Zeit für sich selbst zu finden.

Tips: Was hat sich an der Arbeit in der Landwirtschaft in den vergangenen Jahren geändert?

Hackl: Es gibt immer Änderungen und Anpassungen in der Landwirtschaft. Der Schwerpunkt ist die laufenden Kosten zu decken und trotzdem neue Investitionen zu tätigen, um Arbeiten effizient und besser erledigen zu können und um wirtschaftlich zu bleiben. Wie zum Beispiel die Steigerung der Futtermenge durch einen weiteren Grasschnitt.

Tips: Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Landwirtschaft? 

Hackl: Mehr Wertschätzung der bäuerlichen Arbeiten, der Produkte und eine entsprechende gute Entlohnung dafür.


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