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WARTBERG. Die Wenzelskirche ist ein echtes Wartberger Original und weithin sichtbar. 

Die Wenzelskirche in Wartberg ist weithin sichtbar. Foto: Johann Steininger
Die Wenzelskirche in Wartberg ist weithin sichtbar. Foto: Johann Steininger

Die Wenzelskirche liegt auf einer kleinen Anhöhe am Rand des Hauptortes von Wartberg. Ihr Ursprung geht weit zurück, 1208 wurde die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Es wird angenommen, dass dieser Ort schon vorher als Kulturstätte für heidnische Siedler diente. Nach der Christianisierung wurde dort eine Holzkapelle und später eine gemauerte Kapelle errichtet. Das Langhaus wurde um 1510, vermutlich vom selben Baumeister wie die Pfarrkirche, errichtet. Die Kirche wurde 1786 von Joseph II. aufgelassen und ist seit 1816 im Besitz der Starhemberger. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts diente die Kirche dann als Getreidespeicher, während des Zweiten Weltkrieges sogar als Unterkunft für Soldaten. 1964 wurde die Kirche renoviert und zur Gedächtnisstätte für die Opfer der beiden Weltkriege umgestaltet.


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