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FREISTADT. Dass auf die Mitarbeiter des Roten Kreuzes Verlass ist, hat man im Zuge der Corona-Pandemie gesehen. Trotz des erhöhten Arbeitsaufwandes in der Pandemiezeit hat das Rote Kreuz im Bezirk Freistadt weiter vorgesorgt und die eigene Schlagkraft mit einer eigenen Schnelleinsatzgruppe (SEG) noch einmal erhöht.

  1 / 2   Erfahrene Führungskräfte des Bezirksrettungskommandos schulen die neuen SEG-Mitglieder Foto: ÖRK/Gerald Roth

Egal ob Großeinsätze wie Zug- oder Reisebusunfälle, Naturkatastrophen wie massive Schneefälle oder Überflutungen oder wie zuletzt die Corona-Pandemie: das Rote Kreuz ist ohne zu zögern bereit, zu helfen. Im Normalfall können in solchen Situationen mittels Handyalarmierung in wenigen Minuten viele Helfer aktiviert werden.

Spezialschulung für 15 Sanitäter

Um dennoch die eigene Einsatzkraft auch qualitativ noch einmal zu erhöhen, wurde jetzt im Bezirk Freistadt eine eigene SEG ins Leben gerufen. Sie besteht derzeit aus 15 motivierten Rettungssanitätern, die speziell für Einsätze im Bereich der Katastrophenhilfe geschult wurden. Die Ausbildung setzte sich aus vier Modulen zusammen und wurde am Samstag, 26. Juni, erfolgreich abgeschlossen.

Für alle Einsätze gerüstet

Themen waren unter anderem Großeinsatzmanagement in Theorie und Praxis, Handhabung von Spezialgeräten wie Notstromaggregate oder Heizgeräte, die Ausstattung der Schnelleinsatzanhänger, Einsätze im Gleisbereich durch die ÖBB oder Sonderlagen im Bereich Terror, Amok oder Geiselnahme. “Wir haben das Bestreben, dass in kurzer Zeit aufeinander eingespielte Sanitäter genormt und zielgerichtet zu solch speziellen Einsätzen entsendet werden können. Auch über die Bezirksgrenze hinaus. Das erhöht unsere Schlagkraft quantitativ wie qualitativ“, ist Bezirksrettungskommandant Gerald Roth stolz auf seine Mannschaft.

Regelmäßiges Training

Die Ausbildung alleine genügt aber nicht. Die SEG trainiert in regelmäßigen Abständen, um in Übung zu bleiben. Weiters ist geplant, in den nächsten Jahren die Personalkapazitäten in der SEG durch weitere Ausbildungen zu erhöhen.


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