Brief von Matthäus (10) an Wladimir Putin löst Riesenecho aus

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Mit zwei Büchern, einer Tasse und einer Autogrammkarte bedankte sich die russische Botschaft in Wien bei Matthäus für seinen Brief. Foto: privat
Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 22.07.2021 17:23 Uhr

NEUMARKT. Hat ein Zehnjähriger Mühlviertler dem Präsidenten der Russischen Föderation etwas zu sagen? Er hat – und wie! Matthäus Brandstetters Brief an Wladimir Putin bringt den jungen Neumarkter sogar ins russische Fernsehen.

An Russland ist Matthäus seit einiger Zeit sehr interessiert, nicht nur, weil seine Mama Zuzana als gebürtige Slowakin viel Bezug dazu hat. „Wenn ich mir die Karte von Europa ansehe, dann sieht man, dass die Länder Europas und Russland enge Nachbarn sind. [...] Für mich ist es als Zehnjährigen schon logisch, dass Russland und Europa wirtschaftlich verbunden sind“, hat es Matthäus in seinem Brief an Wladimir Putin formuliert. Der Bub, der Slowakisch spricht und seit einiger Zeit Russisch lernt, gibt seiner Hoffnung Ausdruck, dass Europa und Russland künftig enger zusammenarbeiten und wünscht Putin schließlich viel Kraft und Ausdauer für sein wichtiges Amt.

Die eigenen Gedanken formuliert

„Natürlich haben wir ihm beim Formulieren geholfen, aber es sind seine eigenen Gedanken, die er Putin auf eigenen Wunsch schicken wollte“, berichtet Papa Daniel Brandstetter. Seine Frau und sich bezeichnet der Jurist als „begeisterte Europäer, sicher nicht russlandfeindlich, trotz aller Probleme, die man nicht wegreden kann“.

Christoph Leitl stellte Kontakt her

Der ehemalige Wirtschaftskammer-Präsident und Co-Vorsitzende des österreichisch-russischen Sotschi-Dialogs Christoph Leitl, ein guter Freund von Matthäus„ mittlerweile leider verstorbenen Opa Bert Brandstetter und bekanntlich ebenfalls in Neumarkt wohnhaft, stellte den Kontakt zur russischen Botschaft in Wien her. Diese wiederum schickte ein Schreiben, dem zur Freude des Zehnjährigen drei Bücher eine Tasse und eine Autogrammkarte von Wladimir Putin beigelegt waren.

...und jetzt sogar noch ins Fernsehen

Mittlerweile reagierte nicht nur die Facebook-Community enorm auf Matthäus“ Brief. Die russische Tageszeitung „Moskowski Komsomolez“ verglich Matthäus mit einem US-amerikanischen Mädchen, das in den 80-er Jahren nach einem Brief an die russischen Machthaber als Friedensaktivistion hochgejubelt wurde. Und schließlich möchte der russische Fernsehsender Zvezda mit dem angehenden Gymnasiasten ein Interview via Zoom machen. „Wir danken Matthäus für diesen tollen Brief. Russland bleibt stets zum Dialog mit allen, die an einer Zusammenarbeit für Gesundheit, Wohlstand und Fotschritt interessiert sind, offen“, lässt die Russische Botschaft in Wien ausrichten. 

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