Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LASBERG. Roman Brungraber (ÖVP) wurde am 26. September zum neuen Bürgermeister von Lasberg gewählt. Im Tips-Gespräch erzählt er von den ersten Wochen im Amt, welche Themen ihm persönlich besonders wichtig sind und welche Projekte demnächst in der Gemeinde umgesetzt werden sollen.

  1 / 2   Roman Brungraber wurde mit 65,31 Prozent zum Bürgermeister gewählt. (Foto: Christian Wittinghofer,Lasberg)

Tips: Wie wollen Sie Ihr Amt als Bürgermeister anlegen?

Bgm. Brungraber: Ich will ein offenes Ohr für alle haben und mir für die Anliegen der Lasberger auch Zeit nehmen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und will versuchen, bei meiner Arbeit die besten Optionen für die Gemeindebürger und einen Mehrwert für die Gemeinde Lasberg rauszuholen.

Tips: Welche Themen und Projekte stehen in nächster Zeit auf der Agenda der Gemeinde?

Brungraber: Lasberg ist erfreulicherweise eine Zuzugsgemeinde. Auf dem Programm steht die Erweiterung des Kindergartens. Die vierte Gruppe soll an einer zentralen Stelle untergebracht werden. Auch der Glasfaser-Ausbau für ein zeitgemäßes Internet gehört zu den großen Projekten der nächsten Zeit. Gerade Home- Office und Home-Schooling haben gezeigt, wie wichtig ein schnelles Internet ist. Wir wollen damit auch in die Ortschaften raus. Um den Ausbau zu ermöglichen, hoffen wir auf eine Förderzusage vom Land. Weitere aktuelle Themen sind die Sanierung des Turnsaals und die Gestaltung des Ortsplatzes.

Tips: Welche Themen sind Ihnen als Bürgermeister besonders wichtig?

Brungraber: Mir ist es sehr wichtig, leistbare Baugründe für Familien in der Gemeinde zu schaffen. Es gibt derzeit wenig Baulandreserven in Lasberg. Lasberg ist eine gute Wohngemeinde und das soll sie auch bleiben. Dafür muss man stetig an der bereits guten Infrastruktur arbeiten, um diese auch erhalten zu können.

Tips: Wie hat Ihre politische Laufbahn gestartet?

Brungraber: Politik hat mich schon immer interessiert. Da ich aus Elz komme, war ich bei der JVP Lasberg und Kefermarkt. Danach wurde ich Schriftführer beim ÖAAB. 2019 hat mich der damalige Bürgermeister Josef Brandstätter gefragt, ob ich für das Amt als Bürgermeister kandidieren will. Nach gründlicher Überlegung hab ich zugesagt, weil ich immer schon den Wunsch hatte, in Lasberg mitgestalten zu können. Seit 2021 bin ich auch stellvertretender Parteiobmann, Günter Lengauer ist der Obmann. Ich wollte nicht, dass die Ämter des Bürgermeisters und des Parteiobmanns eine Person über hat.

Tips: Und Ihr beruflicher Werdegang?

Brungraber: Ich habe 2006 mit der Lehre zum Verwaltungsassistenten bei der Gemeinde angefangen. Ich war erst der dritte Lehrling, der von der Gemeinde ausgebildet werden durfte. Im dritten Lehrjahr hab ich die Lehre mit Matura gestartet. Ich werde auch weiterhin 20 Stunden als Gemeindebediensteter arbeiten, vor allem im Bereich Tourismus, Veranstaltungswesen und Straßenbau.

Tips: Wie waren die ersten Wochen im Amt des Bürgermeisters?

Brungraber: Als Gemeindebediensteter kannte ich ja bereits viele Bereiche der Gemeindearbeit. Dennoch gab es für mich viele neue Bereiche kennenzulernen. Es war spannend, das erste Budget zu beschließen und die erste Gemeinderatssitzung zu leiten. Dabei kann ich mich auf die Unterstützung der Kollegen verlassen, wir haben eine gute Zusammenarbeit in der Gemeinde.

Bürgermeister Roman Brungraber ist 32 Jahre alt und Mitglied bei der Sportunion, beim Tourismusverein und Obmann-Stellvertreter bei der Dorfgemeinschaft Elz. In seiner Freizeit ist er gerne sportlich beim Laufen, Mountainbiken und Bergsteigen unterwegs. Auf den Sport gebracht hat ihn (und seine Familie) sein Cousin, Paralympics-Silbermedaillengewinner Florian Brungraber.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden