Marktplatz als Mittelpunkt des Geschehens
KÖNIGSWIESEN. Der Marktplatz ist am Wochenende wieder der Nabel des Josefi-Geschehens. Der Ortskern steht jedoch auch darüber hinaus im Mittelpunkt des Interesses, soll er doch in nächster Zukunft neu gestaltet werden.

Dank des neuen Gemeindeamts und des Königswieserhofes ist die Frequenz auf dem Marktplatz bereits gestiegen. „Und das soll so weitergehen, da in nächster Zeit im Ortszentrum viel passieren wird“, sagt Bürgermeister Roland Gaffl (FÜRKW). Am Anfang des Prozesses zur Marktplatzneugestaltung stand ein Diskussionsabend, an dem rund 70 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen und viele gute Ideen einbrachten. Diese fließen in ein Konzept ein, das das Team der Prozessbegleiter „Loop3“ derzeit ausarbeitet. Das Ziel lautet weitere Ortskernbelebung, Leerstände sollen erst gar nicht entstehen. Gaffl: „Der Marktplatz soll eine Zone werden, wo man gerne hingeht und sich gerne aufhält.“ Ein optischer Akzent dabei wird die neue LED-Straßenbeleuchtung sein, die in den Ortszentren von Königswiesen und Mönchdorf sowie in den Siedlungen bis September 2023 realisiert wird und großes Energiesparpotenzial mit sich bringt.
Bedürfnisse von Jung und Alt
Ein Schwergewicht in der Gemeindeentwicklung liegt auf den Bedürfnissen der Generationen. Die Betreuungszeiten in den Kindergärten wurden jüngst ebenso ausgedehnt wie in der Nachmittagsbetreuung. Und diese werden auch genutzt. „Es gibt den Eltern Rückhalt, zu wissen, dass die Kinder gut aufgehoben sind“, sagt der Bürgermeister. Ein Nahziel ist die Eröffnung einer Krabbelgruppe im kommenden Herbst.
Sportlich Aktive dürfen sich auf die baldige Fertigstellung der Pumptrack beim Sportplatz freuen. Die Radbahn mit Steilkurven und Sprüngen, auf der durch Auf- und Abwärtsbewegung Tempo aufgenommen wird, soll bis Jahresmitte 2023 benutzbar sein. Gaffl: „Wir tragen damit dem Bedürfnis von Kindern und Jugendlichen nach Sport und Bewegung Rechnung und werten gleichzeitig die Sportanlage auf.“
Hinter der Pumptrack steht die Union Sektion Rad mit Sektionsleiter Christoph Pum.
Wer sich mit dem Gedanken an die Errichtung eines Wohnhauses trägt, der hat gute Chancen, ein geeignetes Grundstück zu finden. „Die Bauland-Initiative wird weiterverfolgt, es gibt noch Reserven. Der Grundpreis ist mit 35 bis 45 Euro pro Quadratmeter relativ gemäßigt.“
Um die Bedürfnisse der älteren Semester kümmert sich seit einigen Monaten „Community Nurse“ Vanessa Baumgartner (siehe eigenen Bericht).
Das rege Vereinsleben in Königswiesen soll weiter Zuwachs bekommen: „Die Gemeinde unterstützt die Gründung eines Kulturvereins“, berichtet Roland Gaffl. Gerne genutzt wird die öffentliche Bücherei im Gemeindeamt. Das ehrenamtliche Büchereiteam um Ingrid Patri in Zusammenarbeit mit Doris Katzenschläger von der Gemeinde ist sehr engagiert, die Öffnungszeiten sind benutzerfreundlich: Geöffnet ist immer dann, wenn das Gemeindeamt offen ist sowie am Sonntagvormittag.


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