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BAD ZELL. Leopold Kern absolviert aktuell seinen Auslands-Zivildienst in Uganda und half mit, eine Schule auf den Ssese-Inseln zu bauen.

  1 / 6   Freiwillige des Bbanga Projects beim Setzen eines Baumes am Spielplatz, re: Leopold Kern (Foto: Hassan Hayatbahksh)

Die kürzlich eröffnete Bbanga Project Volksschule auf Bugala, der Hauptinsel des Ssese-Archipels, ist mehr als nur eine Schule. Sie bietet den Kindern, die zuvor keinen Zugang zu Bildung hatten, eine wertvolle Chance. „Nur sieben der 64 Ssese-Inseln haben Schulen, und der tägliche Schulweg ist zu gefährlich und zu teuer“, erklärt eine Mutter eines Schülers der Bbanga Schule. Die Bbanga Schule ist das erste Projekt, um für mehr Bildungsgerechtigkeit auf den Inseln zu sorgen.

Die feierliche Eröffnung fand im Beisein zahlreicher lokaler Entscheidungsträger, Eltern und über 30 Freiwilligen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz statt. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen den internationalen Freiwilligen und den lokalen Mitarbeitenden konnte der Bau realisiert werden. Ein besonderes Highlight ist das Modell der Bildungsgerechtigkeit: Mit den Gebühren der Kindergartenkinder können die Kosten für die Volksschule abgedeckt und damit den Kindern aus den abgelegenen Inseln kostenfrei Schulbildung ermöglicht werden.

Erfahrungen eines Auslandsdieners

„Für mich besonders bemerkenswert ist die enge Zusammenarbeit zwischen uns Freiwilligen und den ugandischen Mitarbeitenden, die einen unermesslichen Schatz an Erfahrung und Know-how besitzen. Ich habe in meiner Zeit bis jetzt auf den Ssese-Inseln vor allem wahnsinnig viel gelernt“, fasst Leopold Kern aus Bad Zell zusammen. „Mit der Eröffnung der Bbanga Schule wurde ein wichtiger Schritt in Richtung einer gerechteren Bildung auf den Inseln getan.“ Ganz nach dem Motto von Bbanga Project „Today‘s children supporting tomorrow‘s children“ werden die Kinder von heute in Zukunft aktiv dazu beitragen, dass die Kinder von morgen verbesserte Lebensumstände vorfinden.


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