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HIRSCHBACH. Im Tips-Gespräch erzählt Bürgermeister Wolfgang Schartmüller über künftige Investitionen, Kooperationen und Herausforderungen in der Gemeinde.

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Heuer konkret in die Umsetzung geht die Steuerung der Wasserversorgungsanlage, die mit 330.000 Euro zu Buche schlägt. „Mit dieser neuen Steuerung können wir in Zukunft effizient und punktgenau steuern, können Verluste aufspüren und sind wieder am Stand der Technik“, sagt Bürgermeister Wolfgang Schartmüller. Weiters sollen heuer noch Stromspeicher beim Wasserwerk installiert werden. Dazu gibt es Mittel aus dem kommunalen Investitionsprogramm, Bereich Umwelt. Weiters wird in Kommunalgeräte investiert. Hier werden rund 220.000 Euro in die Hand genommen, um den Traktor zu ersetzen, einen neuen Kipper und Motormäher anzuschaffen. Der Motormäher wird mit Kommunalgerätschaften, zum Beispiel mit Kehrbesen, ausgestattet, damit er über das ganze Jahr gesehen in Einsatz kommen kann. „Die Geräte waren schon bis aufs Letzte ausgenutzt, die Neuanschaffung war dringend notwendig“, sagt Schartmüller. Erneuert wird heuer auch noch das rund 30 Jahre alte Dach am Feuerwehrhaus, das leider undicht geworden ist.

Kooperationen mit Nachbargemeinden

Gemeinsam mit Waldburg wird in Zukunft eine Verwaltungskooperation eingegangen. Der Grundsatzbeschluss dafür wurde bereits gefasst. „Für so kleine Gemeinden wie uns wird es schnell zum Problem, wenn ein Mitarbeiter ausfällt. Mit der Kooperation wollen wir unsere Attraktivität als Arbeitgeber entsprechend hoch halten. In welchen Bereichen genau die Kooperation stattfindet, wird noch ausgearbeitet. Es wird vermutlich in Richtung Bauamt und Finanzen gehen“, sagt der Bürgermeister. „Mit dem neuen Landesgesetz 2023 hat sich sehr Vieles zum Besseren verändert, damit solche Kooperationn leichter möglich sind.“ Eine weitere Kooperation ist im Bereich Kinderbetreuung angedacht. Gemeinsam mit der Gemeinde Schenkenfelden soll in Zukunft im Bereich Krabbelgruppe/Kindergarten kooperiert werden. Durch diese Kooperation gibt es mehr finanzielle Mittel vom Land für die Gemeinden. Für eine eigene Gruppe in Hirschbach wäre der Bedarf zu wenig, genauso in Schenkenfelden. „Somit profitieren beide Gemeinden davon, vor allem finanziell.“


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