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FREISTADT. Der Lebensmittelretter-Platz in der ÖTB-Halle Freistadt feiert seinen ersten Geburtstag. „Ein Ort, an dem Nachhaltigkeit lebendig wird“, sagt Dominik Lepschi.

Silvia Fröstl (Lebensmittelretter), Dominik Lepschi (ÖTB-Funktionär), Astrid Penz (Lebensmittelretter), Doris Freudenthaler (Lebensmittelretter), Doris Weissengruber-Humer (Obfrau Lebensmittelretter) (v.l.) (Foto: privat)

In der Vereinshalle des ÖTB Freistadt ist mit dem Lebensmittelretter-Platz ein besonderer Platz entstanden. In enger Zusammenarbeit mit dem Verein Lebensmittelretter Traun, hat sich diese Initiative als wichtiger Beitrag für die Region etabliert und zeigt, wie verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln praktisch funktionieren kann.

Ehrenamtliche aus dem Team retten überschüssige, aber noch genießbare Lebensmittel, die von sozialen Partnern der Handelsbetriebe nicht abgeholt werden. So werden wertvolle Ressourcen vor der ungenutzten Entsorgung bewahrt. Der Zugang zum Platz ist durch ein modernes Airkey-System sicher und unkompliziert geregelt.

„Echte Wirkung zeigen“

„Wie dringend solche Aktionen sind, belegen Zahlen der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und des WWF Österreich: Jährlich landen etwa sechs Prozent aller Brot- und Backwaren sowie 4,3 Prozent Obst und Gemüse im österreichischen Einzelhandel im Abfall – meist nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen Überproduktion oder Schönheitsfehlern. Für den Raum Freistadt bedeutet das eine vermeidbare Menge von rund 20.100 Kilogramm Brot & Gebäck und 20.100 Kilogramm Obst & Gemüse“, sagt Dominik Lepschi vom ÖTB Freistadt.

„Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Sportverein, Ehrenamt und Umweltschutz Hand in Hand arbeiten. Unsere Helfer setzen sich mit viel Herzblut dafür ein, Ressourcen zu retten, die sonst ungenutzt verloren gingen. Wir freuen uns, als ÖTB diesen Platz mit Leben zu füllen und Teil einer Bewegung zu sein, die echte Wirkung zeigt. Dieser Ort ist ein Geschenk – für Freistadt, für unsere Umwelt und für einen respektvollen Umgang mit Lebensmitteln“, so Lepschi. Auch Doris Weissengruber-Humer und Michelle Seimair - Obfrauen des Vereins Lebensmittelretter - blicken voller Dankbarkeit auf das bisher Erreichte. Wer mitmachen möchte, kann sich unter werde.lebensmittelretter@gmail.com informieren.


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