Ex-Geschäftsführerin von Mühlviertler Kernland vor Gericht
FREISTADT. Die ehemalige Geschäftsführer des Vereins Mühlviertler Kernland muss sich heute, 13. August, vor dem Landesgericht Linz verantworten. Die Hauptangeklagte soll insgesamt rund 765.000 Euro abgezweigt haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Der Hauptangeklagten werden schwerer Betrug, Untreue und Datenfälschung vorgeworfen. Heute beginnt der Prozess gegen die 60-Jährige.
Laut Ermittlungen soll die ehemalige Geschäftsführerin Kredite und Förderungen in Höhe von 350.000 Euro erschlichen und 415.00 Euro durch Bargeldentnahmen aus der Handkassa für private Zwecke verwendet haben. Darunter befinden sich auch Fördergelder des Landes Oberösterreich in Höhe von rund 105.000 Euro.
Strafrahmen: Ein bis zehn Jahre
Der ehemaligen Geschäftsführerin droht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren. Strafmildernd könnte sich auswirken, dass bereits Schadensgutmachung geleistet wurde.
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