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BEZIRK FREISTADT. Tips startet gemeinsam mit dem Energiebezirk Freistadt (EBF) und dem Klima- und Energiefonds die Infoserie „Faktencheck Energiewende“. Wir werden wissenschaftliche Fakten hinter gängigen Mythen zur Zukunft der Energieversorgung präsentieren.

Durchschnittliche Jahrestemperatur in Österreich von 1901-2018Quelle: showyourstripes.info
Durchschnittliche Jahrestemperatur in Österreich von 1901-2018Quelle: showyourstripes.info

Die Klimakrise ist längst nicht mehr nur was Abstraktes, sondern wir spüren sie täglich am eigenen Leib: Ob als hitzegeplagte Arbeiter, als dürregeschädigte Landwirte, als Allergiker oder als Familie, deren Haus von Unwettern betroffen ist.

Wärme im Fokus

Das Sommerhalbjahr 2018 −April bis September − war in Österreich das wärmste seit Messbeginn im Jahr 1767. Unter den zehn heißesten Sommern sind fünf Sommer aus den vergangenen sechs Jahren. Auch in der Messstation Freistadt wurden einige Rekorde übertroffen. 2018 war zudem ein ungewöhnlich trockenes Jahr, was u. a. zu großen Schäden in Land- und Forstwirtschaft sowie zusätzlichen Herausforderungen bei der Energieversorgung führte.

Ein besonderes Augenmerk wird daher in dieser Serie dem Wärmesektor und hierbei vor allem dem Bereich Raumwärme/Warmwasser geschenkt. Mehr als die Hälfte des österreichischen Endenergieverbrauchs wird durch den Wärmebedarf verursacht. Anders als in der Stromerzeugung überwiegt im Wärmebereich die Nutzung fossiler Energieträger mit einem Anteil von rund 60 Prozent.

Jeder kann etwas beitragen

„Daher wird zukunftsfähiges Handeln insbesondere in diesem Bereich wichtig sein, um die Ziele im Sinne des Pariser Klimaabkommens und der österreichischen Klima- und Energiestrategie zu erreichen“, betont Johannes Traxler vom Energiebezirk Freistadt. „Sachlichkeit ist oberstes Gebot des Faktenchecks, basierend auf der Grundhaltung und wissenschaftlich abgesicherten Erkenntnis, dass der Klimawandel einer der dringlichsten Bedrohungen für die Lebensbedingungen dieser und zukünftiger Generationen darstellt. Konkretes Handeln ist auch in einem vergleichsweise kleinen Land wie Österreich nicht irrelevant, sondern kann im Sinne der Verantwortung zur Vermeidung einer globalen Klimakatastrophe seine Wirkung entfalten“, so Traxler.

In dieser Infoserie werden Auszüge aus der Publikation „Faktencheck Energiewende – Fakten statt Mythen zur Zukunft der Energieversorgung“ präsentiert. Herausgeber sind der Klima- und Energiefonds sowie der Verband Erneuerbare Energien.

Weitere Infos gibt es im Internet auf: www.faktencheck-energiewende.at oder www.energiebezirk.at


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