Multiple Sklerose: Sport ist eine der besten Therapien
BAD ZELL. Gemeinsam lande die Multiple Sklerose (MS)-Gruppen Perg und Freistadt am Montag, 4. April, um 17 Uhr zu einer Veranstaltung ins Lebensquell Bad Zell. Primararzt Michael Guger und MS-Betroffener Frank Witte haben sich dem Thema MS und Sport verschrieben.

Witte hat vor zehn Jahren zusammen mit dem Lebensquell ein Trainingscenter initiiert. Das das Modell Erfolg hat, beweist allein die Tatsache, dass auch heute noch geübt wird. „Es ist eine eingeschworene Mannschaft entstanden“, sagt er. Sport, richtig angewendet, ist eine der besten Therapien“, ist auch Primar Guger überzeugt. Das Schöne daran: Sport ist, wenn man ihn richtig einsetzt, nebenwirkungsfrei und hat auch andere positive Auswirkungen auf Körper und Seele. Der Trainingsgruppe sind die Übungen nach wiederholter Covid-Unterbrechung schon abgegangen. Das Lebensquell-Team versucht, das Programm dennoch aufrecht zu halten. Die Mitglieder der Trainingsgruppe sind alle mehrfach geimpft. Im Nahbereich tragen sie auch eine FFP2-Maske.
Training hält Gehfähigkeit und Koordination aufrecht
In seinem Vortrag im Lebensquell am 4. April unterstreicht Michael Guger die Wichtigkeit für ein ständiges Training. Nur so lassen sich Gehfähigkeit und Koordination aufrechterhalten. Die Übungen lassen sich auch bei Personen einsetzen, die bereits im Rollstuhl sitzen. „So kann man auf einem Laufband üben, bei dem man sich an einem Handlauf festhalten kann. Zudem gibt es noch viele andere Übungen, wie die Beinpresse, den Butterfly oder das Training mit Hanteln. Dafür, dass die Einheiten richtig ausgeübt werden, sorgen die Therapeuten. Die Gesundheitskasse kommt für einen Großteil der Kosten auf. Auch bei vielen anderen Kassen ist das der Fall.


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