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PREGARTEN. Der Verein „Umsatteln“ geht der Frage nach, wie eine klimafreundliche Mobilität in zehn Jahren aussehen kann. Eine prominent besetzte Podiumsdiskussion gibt dazu am Freitag, 12. April, Einblicke, welche bewährten Modelle es dafür bereits gibt und wie diese auch im Mühlviertel zur Anwendung gebracht werden können.

Ein Mosaikstein für die Mobilitätswende ist der Ausbau des Radverkehrs. (Foto: Olena Bloshchynska)
Ein Mosaikstein für die Mobilitätswende ist der Ausbau des Radverkehrs. (Foto: Olena Bloshchynska)

Die Neuorganisation des Verkehrs ist eines der Schlüsselkapitel im Bemühen, den Klimawandel einzubremsen. Wie ein Verkehrssystem in zehn Jahren aussehen kann, das diesem Anspruch gerecht wird, ohne dabei unser Bedürfnis nach Mobilität einzuschränken, das möchte der Verein „Umsatteln“ bei der Podiumsdiskussion in Pregarten aufzeigen. Fest steht dabei: Wer das Mobilitätsverhalten ändern möchte, muss beim Mobilitätsangebot und bei der Mobilitätsplanung ansetzen. Dabei kommt dem Fahrrad eine größere Bedeutung zu, als gemeinhin angenommen wird.

Mit dabei ist unter anderem der Lustenauer ÖVP-Bürgermeister Kurt Fischer. Gemeinsam mit benachbarten Gemeinden im Rheintal arbeitet er daran, das „Velo“, wie das Fahrrad jenseits des Arlbergs gerne genannt wird, als Alltagsverkehrsmittel attraktiver zu machen: „Wir setzen gemeinsam Impulse und schaffen Alternativen für eine bewusste Mobilität. Zukunftsfähige Mobilität für Menschen und Güter ermöglichen, aber die negativen Auswirkungen des Verkehrs reduzieren: Das ist eine Herausforderung, die wir nur gemeinsam meistern können.“

Welche gelungenen Beispiele für eine Radverkehrsplanung es in Österreich schon gibt, darüber gibt Helmut Koch, Verkehrsplaner der Firma „Komobile“ Auskunft. Er wird einige konkrete Projekte vorstellen, die Mut machen, noch stärker in Richtung Mobilitätswende zu denken.

Weil vor allem Elektromobilität auch eine Transformation der Stromnetze erfordert, wird Norbert Miesenberger vom Energiebezirk Freistadt ebenfalls auf dem Podium Platz nehmen. Speziell die Umsetzung Erneuerbarer Energiegemeinschaften (EEG) kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten, ist Miesenberger überzeugt.

Moderiert wird der Abend „Mobilität in zehn Jahren“ von OÖN-Redakteur Bernhard Leitner.

Beginn der Podiumsdiskussion ist um 19.30 Uhrim Pfarrzentrum Pregarten. Der Eintritt ist frei.


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