So trainiert Gutauer Leichtathlet in Zeiten der Coronakrise

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Laura Voggeneder Laura Voggeneder, Tips Redaktion, 31.03.2020 12:00 Uhr

GUTAU. Der Schüler Valentin Voit will Leichtathletik-Profi werden. Durch die Coronavirus-Maßnahmen trainiert er derzeit ausschließlich zu Hause.

Unter normalen Umständen trainiert der Gutauer Valentin Voit drei- bis viermal bei seinem Verein TGW Zehnkampf Union in Linz. Wegen der Maßnahmen zur Einschränkung des Coronavirus sind alle Hallen und Kraftkammern zugesperrt. Jetzt muss jeder Athlet für sich zu Hause in Form bleiben.

„Mir geht es gut damit. Ich habe mir eine Kraftkammer eingerichtet, übe Sprünge im Garten und gehe im Wald laufen. Ich treffe dabei keine Leute. Den Sicherheitsabstand einzuhalten, ist also kein Problem“, sagt Voit. Mit seinen Trainern ist er im ständigen Austausch, doch Voit erarbeitet sich seine Trainings weitgehend eigenständig.

Freiluftsaison offen

Er ist in der Maturaklasse des Gymnasiums Freistadt. Da die Schulen geschlossen sind, bleibt sogar mehr Zeit für das Training. Angst vor Leistungsabfall in seinen Paradedisziplinen Weit- und Hochsprung hat er nicht: „In der Leichtathletik ist gerade ohnehin die Zeit des Kraft- und Ausdauertrainings. Im Februar ist die Hallensaison abgelaufen, die Freiluftsaison beginnt im Mai.“

Ob es eine Freiluftsaison geben wird, sei aber noch nicht klar. Mit der Hallensaison war Voit zufrieden: Im Hoch- und Weitsprung erzielte er jeweils den fünften Platz, im 60-Meter-Sprint unerwartet – weil ohne speziellem Training – sogar den achten Platz.

Tipps für Sport in Isolation

Um in der Isolation fit zu bleiben, empfiehlt Voit Rumpftraining: „Es gibt online viele Anleitungen für Rumpftrainings. Das ist sehr anstrengend, aber man merkt rasch Erfolge. Wenn man es gar nicht mehr aushält, sollte man einfach raus und spazieren gehen.“ Wer nicht rausgehen will oder kann, sollte auf Laufband oder Ergometer zurückgreifen.

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