Ritterschlag für Pregartner Triathleten: Harald Maderthaner steht beim Ironman Hawaii am Start
PREGARTEN. Zehn Jahre lang hat Iron Man Harald Maderthaner hart trainiert, jetzt geht für den 36-Jährigen sein größter sportlicher Lebenstraum in Erfüllung: Der Pregartner hat sich als bester österreichischer Nicht-Profi für die Triathlon Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifiziert.

Anfang Juli finishte der Triathlet in der Altersklasse 35–39 bei mehr als 35 Grad im Schatten mit einer Zeit von 9:18 Stunden beim Ironman in Kärnten und ergatterte somit einen Slot (Startplatz) für die Weltmeisterschaft in Hawaii Kona, welche am 8. Oktober ausgetragen wird. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer auf dem Zeitfahrrad und zum Abschluss ein Marathonlauf (42,195 Kilometer) sind dabei zu bewältigen.
Bis zu 20 Stunden Training pro Woche
„Damit erfülle ich mir eines meiner großen Lebensziele“, sagt der gebürtige Niederösterreicher, der eigentlich aus dem Fußballsport kommt, erst 2013 mit Triathlon begonnen hat – „Ich saß bis dahin noch nie am Rennrad“ – und 2015 erstmals über die Langdistanz gestartet ist.
Mit seiner Frau Julia und den drei gemeinsamen Kindern (vier und zwei Jahre, fünf Wochen) wohnt der studierte Mechatroniker seit 2017 in Pregarten, und schafft es, neben der Familie, seinem Beruf als Berufsschullehrer und seinem Pädagogik-Studium, zu Trainingshöchstzeiten bis zu 20 Wochenstunden zu trainieren. „Meistens trainiere ich am frühen Morgen oder am Abend, wenn alle schon schlafen. Familie, Arbeit, der Sport – mehr hat momentan nicht Platz“, sagt Maderthaner, der mit unheimlich viel Ehrgeiz, Motivation und hartem Training auf seinen großen Traum hingearbeitet hat.
Familie steht voll dahinter
Voll hinter ihm steht die Familie, allen voran seine Frau Julia. „Sie unterstützt mich sehr, sonst wäre das alles nicht möglich.“ Coach hat der Triathlet keinen, seine Trainingspläne tüftelt er selber aus. „Ich trainiere gerne mit Freunden, wir pushen uns gegenseitig.“ Bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii, zu der er alleine fliegen wird, will Mader-thaner „einfach Spaß haben, meine Leistung abrufen können und finishen“. Und was kommt nach der Erfüllung des großen Traums? „Nächstes Jahr werde ich mir ein neues sportliches Ziel suchen, mal schauen.“


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