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Entscheidender Sonntag verspricht Spannung bei der Jännerrallye

Online Redaktion, 04.01.2026 05:35

FREISTADT. Simon Wagner trotzte mit seiner Copilotin Hanna Ostlender bis jetzt bei der Jännerrallye jeder Schwierigkeit und spulte zumindest nach außen hin die ersten zehn Sonderprüfungen makellos herunter. Dass er sich trotz aller Coolness fast verkühlt hätte, hatte einen Namen – Michael Lengauer!

Simon Wagner fährt bislang eine souveräne Rallye, der Drops ist aber noch nicht gelutscht bzw. der Kas noch nicht gegessen, denn Michael Lengauer lauert in Schlagdistanz auf Platz zwei. (Foto: Harald Illmer)

Für Michael Lengauer lief zwar nicht alles nach Plan – so würgte er einmal den Motor ab, schlug ihm eine Schneestange die Windschutzscheibe ein und sah er sich überhaupt das eine oder andere Mal „nicht so gut in der Spur“ – trotzdem liegt er mit 7,4 Sekunden Rückstand in absoluter Schlagdistanz zum Spitzenreiter.

Was er vor allem einem Husarenritt durch die Sportarena Tannermoor Liebenau verdankt. Dort nahm er Wagner acht Sekunden ab. Der Sonntag mit seinen acht Sonderprüfungen verspricht also Hochspannung. Zumal der momentane Zwischenstand auch noch einen beinharten Fight zwischen Österreichs Hermann Neubauer und dem routinierten WM-Piloten Mads Østberg aus Norwegen und um einen Platz auf dem Podium erwarten lässt. Aus diesem ursprünglichen Dreikampf wurde heute der schnelle Este Romet Jürgensen herausgerissen. Ein Reifenschaden auf der vorletzten Prüfung kostete ihn eineinhalb Minuten.

Rally3-Heroes halten mit

Bewundernswert in jeder Hinsicht sind auch die Leistungen von Martin Rossgatterer, und vor allem auch dem erst 21 Jahre jungen Kärntner Maximilian Lichtenegger, die mit ihren Rally3-Boliden einige renommierte Namen in leistungsstärkeren Rally2-Autos hinter sich halten konnten. Rossgatterer blieb auf allen acht Prüfungen des heutigen Tages in den Top ten. Lichtenegger hatte seine Sternstunde am Abend in Liebenau mit einem dritten SP-Platz, nur Lengauer und Simon Wagner waren vor ihm! Die zwischenzeitlichen Gesamtplätze sieben bzw. acht sind für die Rally3-Heroes ein mehr als verdienter Lohn.

  • Damit ergibt sich naturgemäß auch die Zwischenwertung in der TEC7 ORM 2, die also Martin Rossgatterer in Führung zeigt, Zweiter ist Maximilian Lichtenegger, Dritter der ebenfalls stark fahrende Tscheche Petr Kacirek.
  • Die TEC7 ORM 3 führt nach zehn Prüfungen der Oberösterreicher Marcel Neulinger vor dem Norweger Martin Stenberg. Dritter ist Nico Neulinger.
  • Marcel Neulinger führt auch in der ORM Junior. Hier liegt auf Platz zwei wie in der ORM 3 Martin Stenberg und auf Platz drei der Oberösterreicher Lukas Dirnberger.
  • Und last but not least hält Staatsmeister und damit auch Titelverteidiger Günther Königseder in der TEC7 Historischen Staatsmeisterschaft die Spitze vor Patrik Gaubinger und Horst Stürmer.
  • In der TEC7 ORM Trophy, den Fahrern über 50 Jahre, führt der deutsche Titelverteidiger Hermann Gassner vor Martin Fischerlehner und Gerald Bachler.

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