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BEZIRK FREISTADT. Der neue Kinderbetreuungsatlas der Arbeiterkammer (AK) zeigt leichte Verbesserungen der Betreuungseinrichtungen im Bezirk. „Der Ausbau geht aber viel zu langsam voran“, kritisiert der Pregartner Nationalratsabgeordnete Walter Schopf

Die Kinderbetreuung im Bezirk ist noch ausbaufähig. Symbolfoto: Vowe
Die Kinderbetreuung im Bezirk ist noch ausbaufähig. Symbolfoto: Vowe

Zwei zusätzliche Gemeinden wurden heuer mit der Bewertung 1A ausgezeichnet. Insgesamt sind im Bezirk fünf Gemeinden 1A (Freistadt, Hagenberg, Neumarkt, Pregarten und Wartberg). „Ich würde mir wünschen, dass wir in unserem Bezirk künftig mehr Gemeinden hätten, die in Sachen Kinderbetreuung ebenso 1A sind“, sagt Schopf. 1A sind jene Gemeinden, die gewisse Voraussetzungen erfüllen. Zum Beispiel Angebot Mittagessen, mindestens 45 Stunden wöchentliche Öffnungszeit, darüber hinaus auch eine Betreuung für unter Dreijährige und Volksschulkinder. Verbesserungen gab es auch in den Gemeinden St. Oswald und Weitersfelden, die von der Kategorie C in die Kategorie B aufgestiegen sind.

„Die Situation ist nach wie vor unzufriedenstellend“, kritisiert Schopf. Viele Familien sind finanziell darauf angewiesen, dass beide Elternteile arbeiten gehen und der Großteil der Frauen will Beruf und Familie vereinbaren. „Daher brauchen wir in jeder Gemeinde funktionierende und qualitätsvolle Kinderbetreuungseinrichtungen mit Öffnungszeiten, die auch Frauen die volle Berufstätigkeit ermöglichen“, sagt NR-Abg. Schopf.


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