Gesundheitsförderungspreis 2017: Freistadt belegte dritten Platz
FREISTADT/OÖ Zum 19. Mal wurde heuer der mit 7300 Euro dotierte Gesundheitsförderungspreis des Landes Oberösterreich im Rahmen des Netzwerkes „Gesunde Gemeinde“ vergeben. Unter den 27 eingereichten Projekten holte sich die Gemeinde Lohnsburg am Kobernaußerwald den Siegerscheck in der Höhe von 2000 Euro, der dritte Platz ging an Freistadt.

Der zweite Platz mit 1.500 Euro Preisgeld ging an Adlwang (Bezirk Steyr-Land), der dritte Platz, mit 1.000 Euro dotiert, an die Gesunde Gemeinde Freistadt. Acht Gemeinden wurden mit Sonderpreisen und jeweils 350 Euro bedacht.
Platz 3 an „Bewegungspark im Stadtgraben Freistadt“
Der dritte Preis ging an die Gesunde Gemeinde Freistadt für ihr Projekt „Bewegungspark im Stadtgraben Freistadt“. Der Flips-Bewegungspark im Stadtgraben bietet mitten in der Stadt einen frei zugänglichen Bewegungs- und Erholungsort. Das Maskottchen „Flips“ leitet die Besucher durch die unterschiedlichen Stationen des Parks, und fordert Kinder und Erwachsene heraus, die eigene Geschicklichkeit zu testen. Stangenwald, Höhenflug-Seilpark und mehrere Themenparks ermöglichen es, unterschiedliche Bewegungsformen kennenzulernen und zu trainieren. Aber auch Orte, die zur Entspannung einladen, wie zum Beispiel der Rosenduftgarten, stehen für die Besucher und Bürger der Stadt als Ruheoasen bereit.
Sonderpreise vergeben
Die acht Sonderpreise wurden an die Gesunden Gemeinden Frankenmarkt (Gesundheit für andere ist Gesundheit für uns), Hargelsberg (Genuss-Werkstatt), Hartkirchen (Kochbuch „GSUND und GUAT“), Neuhofen an der Krems (Wir wollen uns „verstehen“), Nußbach (Tag der Fußgesundheit), Sierning (Schnupperessen), St. Florian am Inn (Im Doppel leichter werden) und St. Oswald bei Freistadt (Tag der Sinne) vergeben.
„Der Preis soll in erster Linie Anreiz sein für noch mehr innovative Aktivitäten im Bereich der kommunalen Gesundheitsförderung. Wir holen Ideen der Gesunden Gemeinden vor den Vorhang, die auf kreative Art die Bevölkerung zu gesundheitsbewusstem Verhalten motivieren. Dadurch erhalten auch andere Gemeinden wertvolle Anregungen“, sagt Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander. “In Oberösterreich setzen wir mit Gesundheitsförderung und Prävention im lokalen Umfeld an, angepasst an die örtlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten. Herzlichen Dank allen voran den rund 3.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren Gesunden Gemeinden. Sie leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für ein gesundes Oberösterreich“, betonte die Gesundheits-Landesrätin.


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