Spar-Neubau: Nahversorger bleibt Unterweißenbacher Ortskern treu
UNTERWEISSENBACH. Ganz bewusst haben sich Eva Maria und Manfred Haneder dafür entschieden, mit ihrem Spar-Markt Gerner dem Ortszentrum treu zu bleiben. Der Neubau schreitet zügig voran und wird nicht nur mehr Einkaufsfläche bieten, sondern auch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

„Uns war es wichtig, im wahrsten Sinne des Wortes der Nahversorger für unsere Kunden zu bleiben und zugleich ein mögliches Aussterben des Ortskernes zu verhindern“, sagt Spar-Kauffrau Eva Maria Haneder.
800 Quadratmeter Einkaufsfläche
Nicht nur das Innere des Spar-Markts wächst von 520 auf rund 800 Quadratmeter Einkaufsfläche. Der Personalstand wird von bislang 16 auf rund 24 Mitarbeiterinnen aufgestockt werden. Die neue, nachts beleuchtete Tiefgarage mit 55 Parkplätzen wird die Parksituation im Ort wesentlich entschärfen. Dazu kommen noch 24 Auto-Abstellplätze für Spar-Einkäufer vor dem neuen Markt. Zu den Gesamtkosten der Tiefgarage steuert die Gemeinde Unterweißenbach mit Mitteln des Landes OÖ rund 80.000 Euro bei.
Tiefgarage öffentlich benutzbar
„Diese Parkplätze könne dadurch auch außerhalb der Einkaufszeiten genützt werden“, sagt Bürgermeister Johannes Hinterreither-Kern. „Natürlich müssen die Sorgen und Bedenken mancher Anrainer wegen der Größe des Baues ernst genommen werden.“ Für Unterweißenbach bedeute der Nahversorger im Ort jedenfalls einen Riesenvorteil als Frequenzbringer für andere heimische Betriebe.


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